Wir fördern Gruppen, die ihre Lebensbedingungen verbessern wollen und sich auf die Suche nach Alternativen machen. Dabei geht es nicht um den großen Entwurf für die globale Zukunft.
Wir orientieren uns vielmehr an den Konzepten lokaler Initiativen - vom Gemüsegarten im Sahel, über die Vernetzung von LandarbeiterInnen bis hin zu MigrantInnen hier - die zeigen, daß Leben mehr bedeutet als Überleben.
Diese Gruppen unterstützen wir in ihrem Kampf um ihre Existenz und in ihren Forderungen nach sozialen, kulturellen und politischen Rechten. Dafür benötigen sie unsere finanzielle Unterstützung und ein Gegenüber, das offen ist für einen Lernprozeß. Nach dem Prinzip, daß die Menschen dort aktiv werden sollen, wo sie leben, im Norden wie im Süden, schicken wir von hier aus keine EntwicklungshelferInnen und ExpertInnen.
In den meisten Projektländern arbeiten wir schon sehr lange und können uns auf gewachsene Strukturen stützen.
Die ASW ist unabhängig von staatlichen oder kirchlichen Geldgebern. Wir sind ausschließlich unseren Spenderinnen und Spendern verpflichtet.
Der Verein wurde 1983 ursprünglich von in Berlin lebenden lateinamerikanischen Musik- und Kunststudenten mit dem Ziel gegründet, die Kultur ihres Kontinents in all ihrer Bandbreite vorzustellen und so die traditionell guten deutsch-lateinamerikanischen Beziehungen durch ständigen interkulturellen Dialog zu vertiefen. Die Nachwuchsförderung ist dabei ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit. Seit seinem Bestehen hat ALA viele renommierte lateinamerikanische Künstler in Berlin präsentiert.
Der Verein veranstaltet Konzerte mit Künstlern aus Lateinamerika und dem hispanischen Raum und organisiert Lesungen, Ausstellungen und Vorträge von Dichtern, Malern und Experten zu Themen aus Lateinamerika. Er bietet auch regelmäßige Treffen für seine Mitglieder und sonstige Interessierte und ist bemüht, Projekte in Lateinamerika zu unterstützen. Außerdem werden verschiedene Kurse angeboten.
"El Colibri" sieht sich als Kulturverein und möchte Aktivitäten im Rahmen der Integration der Lateinamerikaner in Berlin realisieren. Wichtigstes Projekt ist die Herausgabe der gleichnamigen Zeitung.
Das Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika e.V. (FDCL) ist nach seiner Gründung 1974 zum größten unabhängigen, nicht-staatlichen Lateinamerika-Archiv im deutschsprachigen Raum herangewachsen. Darüberhinaus ist das Zentrum eine Anlaufstelle für Menschen und Gruppen, die sich über Lateinamerika informieren oder sich zu bestimmten Themen engagieren wollen.
Das FDCL ist ein gemeinnütziger Verein, der durch seine Aktivitäten einen Beitrag zur Völkerverstängigung leisten will. Es versteht sich als Teil der bundesdeutschen Solidaritätsbewegung und dient weit über die Grenzen Berlins hinaus als Informations- und Kommunikationszentrum. Verschiedene Solidaritätsgruppen, Länderkomitees, MigrantInnengruppen, lateinamerikabezogene Medienprojekte und entwicklungspolitisch orientierte Initiativen arbeiten unter dem "Dach" des FDCL.
KATE ist ein 1988 gegründeter umwelt- und entwicklungspolitischer Verein. Unsere Vision einer tragfähigen Entwicklung ist ein ganzheitliches Konzept, das Ökologie, Gerechtigkeit, Wirtschaftsentwicklung und Demokratie verbindet und zu einer sozialen und umweltgerechten Gesellschaft im Norden und im Süden führt. Wir arbeiten als interdisziplinäres Team aus verschiedenen Ländern und Kulturen mit langjähriger Erfahrung in der Entwicklungszusammenarbeit und dem Umweltschutz. Wir arbeiten mit Partnerorganisationen u.a. in Peru, Cuba, Brasilien, Nicaragua, Chile.
INKOTA ist ein ökumenisches Netzwerk von entwicklungspolitischen Basisgruppen, Arbeitskreisen, Kirchgemeinden, Weltläden und Einzelengagierten und existiert bereits seit 1971 im Osten Deutschlands.
Unterstützt werden Projekte von Nichtregierungsorganisationen, Basisinitiativen und sozialen Bewegungen in Nicaragua, El Salvador, Guatemala, Mosambik und Vietnam. Die Schwerpunkte der Projektarbeit im Ausland liegen in der finanziellen Förderung und Beratung von in den Bereichen Gesundheit, Landwirtschaft und Menschenrechtsarbeit tätigen Organisationen. Die Arbeit in den südlichen Partnerländern ist eng mit der entwicklungspolitischen Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland verbunden. Mit Kampagnen („erlassjahr.de“, „Kampagne für ‚Saubere‘ Kleidung“), Aktionen und Veranstaltungen will INKOTA die Menschen dafür sensibilisieren, dass die globalen Probleme schon vor der eigenen Haustür beginnen.
Der INKOTA-Brief erscheint vierteljährlich zu unterschiedlichen Schwerpunktthemen, die aus den sozialen und entwicklungspolitischen Bewegungen im Nord-Süd-Dialog kommen.
Lateinamerika-Forum/Foro de las Américas Berlin e.V. besteht seit 1992 als Vereinigung zur Intensivierung der Beziehungen zwischen Deutschland und Lateinamerika sowie zwischen Deutschen und in Berlin lebenden Lateinamerikanern. Es versteht sich als "Forum" im Sinne eines Umschlagplatzes für Ideen, Informationen und Kontakte und organisiert Veranstaltungen (Vorträge, Gespräche, Kongresse) auf den Gebieten der Kultur, Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft, um ein differenziertes Bild des Subkontinents zu verbreiten. Dazu gehören die Reihen "Pro und Contra", "Von Lateinamerika lernen", Experten-/Diskussionsrunden unter breiter Publikumsbeteiligung zu aktuellen Problemen, in denen lateinamerikanische Ideen und Praktiken als nachahmenswerte Beispiele für Deutschland vorgestellt werden, Lesungen zur lateinamerikanischen Literatur und gemeinsam mit dem Ibero-Amerikanischen Institut durchgeführte Fotoausstellungen.
Der Verein gründete sich Anfang 1999 mit dem Ziel, die interkulturelle Verständigung und Kommunikation zwischen der deutschen und der lateinamerikanischen Gesellschaft zu fördern. Die wichtigsten Aufgaben sind die Pflege und Verbreitung der lateinamerikanischen Kultur durch Publikationen (Bücher, Zeitschriften etc.), Festivals, Konzerte, Konferenzen, Ausstellungen etc. sowie die Vermittlung von Kenntnissen über die Geschichte und Kultur Lateinamerikas sowohl an deutsche als auch an hier lebende lateinamerikanische Kinder und Jugendliche und die Förderung des Austausches zwischen Autoren, Künstlern und im Medienbereich Tätigen.
Die Trilce-Gsellschaft e.V. vereinte ursprünglich vor allem an der peruanischen Kultur interessierte Studenten und Dozenten aus dem Umkreis der Humboldt-Universität. Nach und nach erweiterte sich das Spektrum der Interessen und Aktivitäten, von Peru ausgehend, zunächst auf andere lateinamerikanische Länder, und dann auf andere Kontinente und Kulturen. Trilce versteht sich deshalb heute als Verein zur Förderung internationaler Kulturarbeit - soweit es die bescheidenen finanziellen Mittel erlauben. Schwerpunkte der Trilce-Aktivitäten sind die Durchführung von Ausstellungen (Malerei, Fotografie) und die Herausgabe der Buchreihe Editionen Trilce mit bisher 16 Bänden.
Ziel des Vereins soll es sein, die Arbeit des Instituts durch eigene Initiativen und Beiträge zu fördern, einen dauerhaften Kontakt zwischen ehemaligen Besuchern und Nutzern der Bibliothek herzustellen und darüber zum Erhalt und Ausbau der Beziehungen zwischen wissenschaftlichen und kulturellen Einrichtungen in Spanien, Portugal und Lateinamerika beizutragen.
Der Weltfriedensdienst e.V. (WFD) ist eine entwicklungspolitische Organisation. 1959 wurde der gemeinnützige Verein mit dem Ziel gegründet, sich in antifaschistischer Versöhnungsarbeit zu engagieren. Heute unterstützt der Verein Basisinitiativen in Afrika, Palästina und Argentinien und leistet hier im Norden entwicklungspolitische Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit. Mit seinen Projekten versucht der WFD auch in unserer Industriegesellschaft längst überfällige "Entwicklungs"prozesse anzustoßen. So engagiert sich der WFD z.B. in der Menschenrechtsarbeit, für eine ökologisch nachhaltige Landwirtschaft und gegen Rassismus.
Inlands- und Auslandsarbeit bilden die beiden gleichberechtigten Standbeine des WFD.
Ziele und Politik des WFD bestimmen die etwa 200 Mitglieder des Vereins. Eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Inhalte unserer Arbeit wäre nicht möglich ohne das ehrenamtliche Engagement der Mitglieder und FreundInnen des Vereins: im Vorstand, in Beiräten zu einzelnen Projekten und in verschiedenen Arbeitsgruppen. Menschen, die unsere Ziele unterstützen, jedoch nicht aktiv mitarbeiten können, bietet der Verein die fördernde Mitgliedschaft an.
Der WFD ist einer von sechs anerkannten "Trägern des Entwicklungsdienstes". Das gibt uns die Möglichkeit, KooperantInnen auf der Basis der sozialen Absicherungen des Entwicklungshelfergesetzes(EhfG) in von uns unterstützte Projekte zu entsenden.
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