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Befreiungstheologie in Lateinamerika
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Theologie - Sonstiges, Note: 2,0, Universität Vechta; früher Hochschule Vechta (Hochschule Vechta), Veranstaltung: Theologische Grundlagen Sozialer Arbeit, 16 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Laut einem Bericht der Berliner Zeitung vom 19 November 2007 ist die Armut in Lateinamerika deutlich gesunken. Dies bedeutet jedoch nur, dass die Zahl der Menschen, die in Armut leben, heute erstmals seit 1990 unter 200 Millionen gesunken ist. Als arm gilt hier, wer mit weniger als einem Dollar am Tag auskommen muss. Sieht man solche Zahlen ist es nur schwer verständlich, dass die Armen Lateinamerikas immer noch als Minderheit dargestellt werden und politisch kaum bis gar kein Mitspracherecht haben. Jedoch ist in den letzen 50 Jahren ein deutlicher Trend erkennbar: Die Armen werden sich ihrer Situation bewusst und werden von der Öffentlichkeit zusehends wahrgenommen. Zwar hatte die Globalisierung für die Armen Lateinamerikas schwerwiegende Folgen dahingehend, dass sie zunehmend ausgenutzt und unterdrückt wurden, allerdings hat sie auch eine entscheidende positive Veränderung bewirkt: Die Armen wurden sich der Ungerechtigkeit ihrer Situation bewusst und es wuchs der Wunsch, die Wurzeln dieser Situation aufzudecken und zu bekämpfen. Genau hier setzt die Befreiungstheologie an. Im dem folgenden Text möchte ich einige Grundzüge der Befreiungstheologie näher erläutern, aufgrund der gebotenen Kürze werde ich mich speziell mit der geschichtlichen Entwicklung der Befreiungstheologie ab dem Zweiten Vatikanischen Konzil im Jahre 1962 sowie der vorrangigen Option für die Armen beschäftigen. Da die Befreiungstheologie keine einheitliche Theologie darstellt und verschiedene Theologen die Art sowie den Sinn der Befreiungstheologie unterschiedlich auslegen, werde ich mich in dem folgenden Text vor allem nach den Ausführungen Gustavo Gutiérrez richten. Die Theologie war und ist viel Kritik ausgesetzt. Konstruktive Kritik hat im Laufe der Jahre dazu geführt, die anfänglichen Thesen zu überarbeiten und zu verbessern. Jedoch gibt es auch viele Kritiker, die der Theologie der Befreiung absprechen, eine echte Theologie zu sein, statt dessen handle es sich bei ihr um reine Soziologie oder sogar Politikwissenschaft. Laut G. Gutiérrez liegt aber gerade in dieser Vielschichtigkeit das Wesen der Befreiungstheologie. Er bezeichnet sie als neue Art Theologie zu betreiben, indem sie den ganzen Menschen und seine sozialen und politischen Bedingungen in den Theologieprozess aufnimmt. In all seinen Büchern betont er immer wieder, dass die Hineinnahme des Weltlichen in die Theologie keinesfalls den Ausschluss des Theologischen und des Spirituellen bedeutet.

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Stand: Jan 21, 2019
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Theologie der Befreiung: Jahrgangsstufen 9 - 13
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Die Bausteine des Unterrichtsmodells Baustein 1: Frühe Vorläufer der Befreiungstheologie in Lateinamerika - der Protest gegen die Conquista Baustein 2: Gustavo Gutiérrez - der ´´Vater´´ der Theologie der Befreiung Baustein 3: Die Befreiungstheologie in der Diskussion - kirchliche Dokumente Baustein 4: Eine neue Praxis des Bibellesens Baustein 5: Prophetische Zeugen und Zeuginnen Baustein 6: Befreiungstheologien heute - neue Orte, neue Optionen Baustein 7: Leistungsüberprüfung

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Stand: Jan 21, 2019
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Stationen eines Exodus
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Die Theologie der Befreiung steht für ein Umdenken in der theologischen und kirchlichen Reflexion und Praxis, die bei den konkreten Lebensbedingungen der Menschen ansetzt. Ihre vorrangige Option betrifft die Befreiung aus Armut, Ungerechtigkeit und Unterdrückung im Licht des Evangeliums. Dieser wohl bedeutendste kirchlich-pastorale Aufbruch in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts hat damit das Anliegen des Zweiten Vatikanischen Konzils radikal ernst genommen und unter Einbeziehung des sozioökonomischen und soziokulturellen Kontextes realisiert. Namhafte Autoren bieten Einblicke in den Prozess der Befreiungstheologie in Lateinamerika von ihren Anfängen bis zur Gegenwart. Sie thematisieren aktuelle Herausforderungen vor dem Hintergrund von Globalisierung und neoliberaler Politik.

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Stand: Jan 21, 2019
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Lieber Karl Marx, lieber Papst Franziskus
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Was wäre, wenn man Karl Marx und Papst Franziskus miteinander ins Gespräch bringen würde? Natürlich ist dies historisch unmöglich, aber gedanklich dennoch eine spannende Sache: Was würden sich diese so unterschiedlich positionierten Vertreter von Marxismus und Christentum schreiben? Gibt es bei aller gegenseitigen Kritik und bei allen Widersprüchen dennoch Gemeinsamkeiten, eine humane, dem heutigen Menschen angemessene Gemeinsamkeit? Entdecken Sie, was sich Karl Marx und Papst Franziskus zu sagen haben. Im Jahr 2018 wird der 200. Geburtstag von Karl Marx gefeiert, der am 5. Mai 1818 in Trier geboren wurde und am 14. März 1883 in London nach einem bewegten Leben starb. Der Philosoph, Journalist, Ökonom, vor allem aber Begründer einer gesellschaftlichen Richtung, die seinen Namen trägt, zählt zu den großen Gestalten des 19. Jahrhunderts, die nicht zu unterschätzende Auswirkungen bis in unsere Zeit haben. Seine Schriften und seine gesellschaftlich-ökonomischen Postulate sind nach wie vor umstritten, sie sind vielfältig modifiziert und auch an unterschiedliche Verhältnisse angepasst worden - aber Karl Marx bleibt in vielfacher Weise bis heute lebendig. Ihm gegenüber steht in diesem Band Papst Franziskus, der Jesuit aus Lateinamerika, der die Befreiungstheologie der lateinamerikanischen Kirche für die Weltkirche verbindlich machen will und davon spricht, dass ´´diese Wirtschaft tötet´´. Er ist ein unkonventioneller Kirchenmann, der immer wieder neue Impulse setzt, Anstöße zum Nachdenken gibt und dafür breite Zustimmung, aber auch heftige Ablehnung erntet.

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Stand: Jan 21, 2019
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Apu Taytayku
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Apu Taytayku - so bezeichnen die Quechuas der Andenregion Südamerikas Jesus Christus. Diese Formel nimmt sowohl die christliche Tradition als auch die vor-koloniale indigene Weisheit auf und verbindet beide in einer Art ´´doppelter Treue´´: zur eigenen Kultur sowie zum Evangelium. Josef Estermann zeichnet diese zwiespältige Beziehung von christlicher Religion und indigenen Kulturen seit der Kolonialisierung von Abya Yala (Lateinamerika) nach und skizziert vor dem Hintergrund einer genuin andinen Philosophie die Herausforderungen für eine indigene andine Theologie. Estermann führt die lateinamerikanische Befreiungstheologie kreativ weiter, indem er sich der Frage nach der Möglichkeit einer interkulturellen Dekonstruktion und Entkolonialisierung einer in abendländischer Rationalität verfassten christlichen Theologie stellt und diese ausarbeitet.

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Stand: Jan 21, 2019
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