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Philosophie in Lateinamerika:Grundzuege ihrer Entwicklung Heinz Krumpel

Anbieter: Hugendubel.de
Stand: 15.05.2019
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Menschenrechte in Lateinamerika
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Lateinamerika steht für beides: wichtige und grundlegende Beiträge zur Entstehung und Entwicklung des internationalen und regionalen Menschenrechtssystems sowie dessen kreative Weiterentwicklung, aber auch Diktaturen, Bürgerkriege und extreme soziale Ungleichheit, die mit großer Gewalt aufrechterhalten wird. Der Sammelband verbindet beide Aspekte und führt die umfangreichen und verzweigten Diskussionen über Menschenrechte, gegliedert in die Abschnitte Rechtsentwicklungen, Kampf gegen die Straflosigkeit, Korruption und Menschenrechte, Räumliche (Un)Ordnungen und Marginalisierung, zusammen. Wissenschafter innen und Praktiker innen aus Europa und Lateinamerika analysieren aktuelle Entwicklungen auf dem Subkontinent, der trotz bedenklicher Tendenzen mit seiner aktiven Zivilgesellschaft Motor für die innovative Weiterentwicklung von Menschenrechtsdiskursen und -normen bleibt. Mit Beiträgen von Arne Bardelle, Bruno Brandão, Guilherme de Jesus France, Marie-Christine Fuchs, Manuel Góngora-Mera, Patricia Gualinga, Ingrid Heinlein, Wolfgang Heinz, Eva Kalny, Michael Krennerich, Adhemar Mole Silaipi, Alejandra Morena, Mario Peters, Gaba Sahory Reyes, Heike Wagner, Klaus H. Walter

Anbieter: buecher.de
Stand: 15.05.2019
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Dass Du zwei Tage schweigst unter der Folter!
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Am 16. Juni 1977 wird die 30-jährige Elisabeth Käsemann beigesetzt. Ihre Eltern teilen der Öffentlichkeit mit: ´´Wir haben heute unsere Tochter Elisabeth auf dem Lustnauer Friedhof bestattet. Am 11. Mai 1947 geboren, am 24. Mai 1977 von den Organen der Militärdiktatur in Buenos Aires ermordet, gab sie ihr Leben für die Freiheit und mehr Gerechtigkeit in einem von ihr geliebten Land.´´ Käsemann war eines der mehr als 30.000 Opfern der argentinischen Militärjunta unter General Videla. Das Militär hatte sich am 24. März 1976 an die Macht geputscht. Die Junta löste das rechtsgerichtete Regime von Isabel Peron ab. Die Witwe des Nazi-Sympathisanten Juan Domingo Peron hatte nach Ansicht der argentinischen Oligarchie im Kampf gegen die Linke versagt. Denn trotz der unter Peron initiierten ´´Alianza Anticomunista Argentina´´, einer Todesschwadron aus Militärs und Geheimdienstlern, die gezielt Gewerkschafter und linke Aktivisten exekutierte, hatten die sozialen Kämpfe Mitte der Siebziger Jahrestark zugenommen. Es gab Streiks und Fabrikbesetzungen, linke Guerilla-Gruppen verfügten über eine Massenbasis. Das System drohte zu kippen. Der Staatsstreich von 1976 erfolgte unter Anleitung der CIA und mit finanzieller Unterstützung des US-amerikanischen State Department. Elisabeth Käsemann wurde im März 1977 als Mitglied einer ´´oppositionellen Gruppe´´ vom Militärgeheimdienst verhaftet und nach wochenlangen Folterungen am 24. Mai 1977 erschossen. Das deutsche Auswärtige Amt war über den Fall Käsemann informiert, protestierte jedoch nicht. Außenminister Genscher setzte auf ´´stille Diplomatie´´ - es war die Stille des Todes. Ein ausführliches Interview mit dem Berliner Rechtsanwalt Wolfgang Kalek über die juristische Verfolgung der Verbrechen der argentinischen Militärjunta; ein Blick auf die Geschichte der argentinischen Staatsstreiche von dem Schriftsteller Osvaldo Bayer; Gaby Weber über die Verschwundenen bei Mercedes Benz; Frieder Wagner über die Leichen im Keller des Auswärtigen Amtes - in diesem achten Band der Bibliothek des Widerstands. Im hinteren Innendeckel dieses LAIKA-Mediabooks finden Sie wie immer eine DVD, diesmal mit zwei Filmen. ´´. dass Du zwei Tage schweigst unter der Folter!´´ Elisabeth Käsemann - Ein deutsches Schicksal - BRD 1991, 45 Minuten, Regie: Frieder Wagner und Osvaldo Bayer Elisabeth Käsemann studierte am Otto-Suhr-Institut der FU Soziologie. Ende September 1968 ging sie für ein Praktikum nach Bolivien und entschied sich, in Lateinamerika zu bleiben. Seit 1971 lebte sie in Buenos Aires und arbeitete gemeinsam mit der britischen Theologiestudentin Diane Austin in einem Sozialprojekt in den Slums der Metropole. Ab 1974 studierte sie daneben noch Volkswirtschaft. In der Nacht vom 8. Auf den 9. März 1977 wurde Käsemann vom Militärgeheimdienst verhaftet. Der Dokumentarfilm zeichnet den Weg einer Frau nach, die bis zur letzten Konsequenz ihrer inneren Stimme gefolgt ist - bis zu ihrem gewaltsamen Tod. Der Film dokumentiert zudem den vergeblichen Kampf von Elisabeth Käsemanns Eltern um Gerechtigkeit nach dem Tod ihrer Tochter. Und Frieder Wagners und Osvaldo Bayers Dokumentarfilm klagt an, indem er die Rolle der deutschen Bundesregierung beleuchtet, die beste Wirtschaftsbeziehungen zur argentinischen Militärjunta unterhielt und sich wohl auch deshalb nicht für das Leben von Elisabeth Käsemann und anderer deutscher Verhafteter eingesetzt hat.

Anbieter: buecher.de
Stand: 13.05.2019
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Geschichte der USA 1
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Die USA sind seit dem Anfang des 20. Jahrhunderts die führende Macht der Welt. Historikerinnen und Historiker zeigen Voraussetzungen und Weg dieses einzigartigen Aufstiegs von einer Kolonie an der Peripherie Europas ins Zentrum intellektueller, ökonomischer und politischer Entscheidungsgewalt auf dem Globus: die dynamische Siedlungsgeschichte, die Gunst der geographischen Lange, die Gründung der ersten stabilen Demokratie der Welt, der Kampf um die Gleichberechtigung von Unterdrückten gegen Unterdrücker im eigenen Land, die Expansion gegen Indianer und Mexiko sowie die Vorherrschaft in Lateinamerika, das Zurückweichen des zaristischen Russlands, die Herausbildung eines neuen Selbstbewusstseins und Missionsgefühls. Quellen und ausgewählte Literatur laden zu eigenständigen Analysen und weiterführenden Arbeiten ein. Inhaltsverzeichnis: Klaus Kremb, Hans-Heinrich Nolte: Zum Konzept Karl-Heinz Schneider: Die nordamerikanischen Kolonien vor 1776 1. Die Entwicklung im 17. Jahrhundert 2. Jahrzehnte der Entscheidung 3. Die innere Entwicklung der Kolonien 4. Der Weg zur Unabhängigkeit 5. Anmerkungen Hans-Heinrich Nolte: Der Aufstieg zur Weltmacht 1. Making America 2. Take off 3. Power and Mission 4. Fazit 5. Anmerkungen Ulrike Schmieder: Der große Bruder? Die USA und Lateinamerika bis zum I. Weltkrieg 1. Die Vorgeschichte: Die USA und Lateinamerika im 18. Jahrhundert 2. Die Politik der USA gegenüber den Unabhängigkeitsrevolutionen Lateinamerikas 3. Die Monroe-Doktrin 4. Die Politik der USA gegenüber ihrem südlichen Nachbarn Mexiko 5. Die USA und Kuba 6. Die Politik der USA gegenüber den übrigen lateinamerikanischen Staaten 7. Zusammenfassung 8. Anmerkungen Hans-Heinrich Nolte: Auf zwei Wegen zur Großmacht: Russland und die USA 1. Vergleiche 2. Interaktionen 3. Der Weg zu Revolution und Kommunistenangst 4. Anmerkungen Adelheid von Saldern: Nation, Mission und Moderne. Amerikanisches Selbstverständnis im Zeiten­umbruch 1880 bis 1930 1. Abnabelung von Europa 2. Expansionismus und Weltmacht 3. Die amerikanischen Grundwerte 4. Problemfeld 1: Kunst und Kultur in der Moderne 5. Problemfeld 2: Race und Immigrants 6. Problemfeld 3: Geschlechterordnung 7. American Exceptionalism - eine Zusammenfassung 8. Anmerkungen Quellen Klaus Kremb: Einführung und Arbeitsvorschläge Hans-Heinrich Nolte, Adelheid von Saldern, Ulrike Schmieder: Texte und Erschließungsfragen 1. Literatur 2. Anmerkungen

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Stand: 13.05.2019
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