Angebote zu "Krisen" (36 Treffer)

Kategorien

Shops

Die Integration Argentiniens in die globalisier...
33,99 € *
ggf. zzgl. Versand

Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich VWL - Geldtheorie, Geldpolitik, Note: 2,8, International School of Management, Standort Dortmund , 83 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Während den 70er und 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts herrschten Militärregimes in Lateinamerika. Die Volkswirtschaften waren größtenteils geschlossen: Der Binnenmarkt blieb zu einem bedeutenden Teil für die lokalen Produzenten reserviert. Diese standen außer Konkurrenz zum Ausland. Die Industrietechnologie der einzelnen Länder Lateinamerikas blieb im Vergleich zu den sich etablierenden Industrienationen zurück und nur durch den öffentlichen Sektor und die Produktion von Primärgütern wie landwirtschaftliche Produkte oder die Förderung von Bodenschätzen konnte ein wirtschaftliches Wachstum erreicht werden. Aber alleine die Agrar-wirtschaft konnte nicht dazu beitragen, den Vorsprung der Industrienationen zu verringern und die Region in eine neue Epoche zu führen. Dieses nicht ausreichende Wachstum führte dagegen zu einer zunehmenden Verschuldung des Staates im Ausland und der eigenen Bürger. In den 80er Jahren vollzog sich ein Prozess der erneuten Demokratisierung, und es begann der Kampf gegen die Inflation, um wirtschaftliche Stabilität und nachhaltiges Wachstum zu erzielen. In weiten Teilen Lateinamerikas wurden auf Grund eines sinkenden Angebots an inländischen Ersparnissen die Investitionen im Zeitraum 1973 bis 1982 mit Auslandskrediten finanziert, was zu Inflation und hohen Auslandsschulden führte. Eine Konsequenz aus den Krisen war der so genannten "Konsens von Washington". Er sollte die Region stabiler machen. Anfang der 90er Jahre entschieden sich etliche Länder, sich verstärkt den internationalen Märkten zu öffnen und erhielten so die Möglichkeit, die Investitionsströme in die Region zu ziehen, die zum neuen Motor der Volkswirtschaften wurden. Länder wie Mexiko, Brasilien und Chile hatten mit ihrem neuen Konzept Erfolg, in anderen Staaten, wie z.B. in Argentinien und in Peru, hielt dieser Erfolg nicht lange. Die Kapitalströme wurden durch die Krisen in Südost-Asien, Russland, der Türkei, aber auch in einigen lateinamerikanischen Ländern reduziert, Exporte und Investitionen sanken. Heutzutage gelten Länder wie Chile und Brasilien als die zukunftsweisenden Nationen auf dem amerikanischen Subkontinent. Andere Länder, z.B. Argentinien, stehen als die großen Verlierer der vergangenen 15 Jahre da und werden nur durch eine kritische, rückblickende Analyse der internen und externen Umstände, die zu den Wirtschaftskrisen führten, einen Weg finden, der die "verlorene Zeit" zumindest zu einem kleinen Teil wett machen kann.

Anbieter: Dodax
Stand: 24.11.2020
Zum Angebot
Lehren aus der Asienkrise für das international...
14,99 € *
ggf. zzgl. Versand

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich VWL - Finanzwissenschaft, Note: 1,3, Hochschule Mainz, 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Aus ökonomischer Sicht galt die Instabilität der Finanzmärkte als eines der zentralen Probleme des letzten Jahrzehnts. Nachdem es in den siebziger und achtziger Jahren zahlreiche Banken und Finanzkrisen in Lateinamerika gab, kam es in den neunziger Jahren erneut zu Turbulenzen an den internationalen Finanzmärkten. Der Ausbruch der Asienkrise Mitte 1997 mit der Freigabe des thailändischen Baht, sorgte für eine der schwersten Krisen in den Schwellenländern überhaupt. Man sprach von der asiatischen Grippe. Die zuvor hochgelobten Tigerstaaten , die sich sowohl durch ein hohes Wirtschaftswachstum, geringe Inflationsraten und Budgetdefizite, als auch eine niedrige Staatsverschuldung und ein hohes Leistungsbilanzdefizit auszeichneten , steckten sich an und es entfachte ein ökonomischer Flächenbrand. Die thailändische Währungskrise, weitete sich zu einer Finanzkrise aus, die die anderen ostasiatischen Staaten erfasste. Die Krise wurde von sehr wenigen Ökonomen vorhergesagt. Selbst der IWF befand im Mai 1997, die Abnahme der Wirtschaftstätigkeit der ostasiatischen Länder als eine gesunde Korrektur zur Vermeidung von Überhitzungserscheinungen. ....

Anbieter: Dodax
Stand: 24.11.2020
Zum Angebot
Immerwährende Ungleichheiten?
89,90 € *
ggf. zzgl. Versand

Medien konstruieren Realität, insbesondere die Tatsachen, die wir nicht selbst erleben und dementsprechend durch eigene Erfahrungen kontrastieren können. Dazu gehören Images von Ländern. Diese Untersuchung zielte darauf ab, das Lateinamerika-Bild in den deutschen Medien am Beispiels des Images von Integrationsprozessen zu analysieren. Dafür wurde der MERCOSUR in einer Inhaltsanalyse der deutschen Qualitätspresse im Zeitraum von 2003 bis 2006 herangezogen. Die Analyse der MERCOSUR-Berichterstattung hat ein eher negatives und eurozentrisches Bild festgestellt. Die Befunde weisen auf noch bestehende Defizite der Auslandsberichterstattung hin. Nach wie vor prägen Nachrichtenfaktoren wie regionale und wirtschaftliche Nähe sowie Negativismus die Nachrichtenselektion. Wenn die schon geringe Berichterstattung über Entwicklungsregionen negative Ereignisse wie Krisen und Konflikte hervorhebt, widmet sie anderen Verhältnissen nicht genügend Aufmerksamkeit. Darüber hinaus ist die Berichterstattung wirtschaftlich orientiert, aber politisch bewertet: durch den Kontrast zur EU.

Anbieter: Dodax
Stand: 24.11.2020
Zum Angebot
Ursache von Finanzkrisen
48,00 € *
ggf. zzgl. Versand

Diplomarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich BWL - Investition und Finanzierung, Note: 2,0, Universität Hamburg (Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Department Wirtschaft und Politik), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Einleitung:Finanzkrisen erschütterten in den letzten Jahrzehnten nicht nur einzelne Länder und Regionen, sondern sind unabhängig von Gesellschaftsform oder Wirtschaftssystem zu einem globalen Phänomen geworden. Die Liste der von diesen Krisen erschütterten Länder ist lang und seit dem Ende der 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts stark anwachsend. Dabei sind Länder unterschiedlichsten Entwicklungsniveaus diesen Krisen ausgesetzt. Als Beispiele aus jüngster Vergangenheit können u. a. genannt werden:- Die japanische Finanzkrise ab 1989/90.- Die Bankenkrisen in Skandinavien 1987-1994.- Die Peso-Krise in Mexiko 1994.- Die Asien-Krise ab 1997/1998.- Die russische Finanzkrise 1998.- und die Krisen der Länder in Lateinamerika ab 1998.Die enge Interdependenz zwischen krisenhaften Erscheinungen im Banken- und Finanzsektor, der wirtschaftlichen und konjunkturellen Entwicklung einerseits und der staatlichen Einflussnahme auf die Wirtschafts- und Geldpolitik andererseits, machen eine Ursachenanalyse mehr als notwendig. Gang der Untersuchung:Die Häufung und das Ausmaß der Krisen basieren neben dem veränderten institutionellen Umfeld, der raschen finanziellen Globalisierung und der damit verbundenen rapiden Erhöhung der Kapitalmobilität auf einer Vielzahl unterschiedlicher endogener und exogener Faktoren, die in den nachfolgenden Ausführungen dargelegt werden sollen. Nach einer Begriffsbestimmung und Abgrenzung werden zunächst kurz allgemein die möglichen Entstehungsfaktoren von Finanzkrisen betrachtet. Es wird insofern auch auf makroökonomische Modelle eingegangen. Im Hauptteil der Arbeit sollen die Ursachen der großen Finanzkrisen in Skandinavien und Lateinamerika analysiert werden. Zum Abschluss der Arbeit werden die erzielten Erkenntnisse vergleichend dargestellt. 1.3 Begriffsklärung und AbgrenzungIm Rahmen der Volkswirtschaftslehre wird von Krisen und krisenhaften Erscheinungen insbesondere auf dem Gebiet der Konjunkturtheorie gesprochen. Eine Finanzkrise ist eine Störung des Finanz-, Geld- und Kapitalmarktes, die erhebliche Kräfteverschiebungen am Markt oder Einschränkungen der Funktionalität des Geldsystems und der Geldwertstabilität zur Folge hat. Somit kann von einer Finanzkrise gesprochen werden, wenn sich finanzielle (makroökonomisch relevante) Daten, wie Aktien- und Währungskurse oder Devisenbestände in einem kurzen Zeitraum ungünstig entwickeln.Häufig wird unter einer Finanzkrise lediglich eine Währungskrise (Bezug nehmend auf den Zusammenbruch eines festen Wechselkurses) verstanden. Das klassische Währungskrisenmodell interpretiert eine Währungskrise als unvermeidbares Ereignis fundamentalökonomischer Ungleichgewichte, die auf langfristig nicht miteinander zu vereinbarende Politikziele zurückgehen. Währungskrisen stellen auf die Kombination von drei makroökonomischen Phänomenen ab: eine starke Abwertung des Wechselkurses, ein deutlicher Rückgang der Devisenreserven und ein kräftiger Zinsanstieg. Krugman sieht im Phänomen Währungskrisen einzig die Flucht von Investoren aus einer Währung aus Abwertungsfurcht und Vertrauensmangel: We need not seek a more formal or careful definition, almost always we know a currency crisis when we see one. Zur Bestimmung von Währungskrisen wird vielfach ein Währungskrisenindex genutzt, der die Relation zwischen Wechselkursänderung und Veränderung der Devisenreserven beschreibt: ...as a weighted average of exchange-rate changes and reserve changes. Insbesondere die Stabilität des Bankensystems ist ein wichtiger Punkt für die Widerstandsfähigkeit einer Volkswirtschaft gegen interna...

Anbieter: Dodax
Stand: 24.11.2020
Zum Angebot
Die Welt aus den Fugen
12,99 € *
ggf. zzgl. Versand

Die Weltpolitik gleicht einem aufziehenden Gewittersturm. Ob in Schwarzafrika oder Lateinamerika, in Arabien oder im Mittleren Osten - überall braut sich Unheilvolles zusammen. Und auch Europa und die USA, einst Hort der Stabilität, werden von Krisen heimgesucht wie seit langem nicht. Peter Scholl-Latour kennt die Welt wie kein Zweiter. Vor dem Hintergrund seiner sechzigjährigen Erfahrung als Chronist des Weltgeschehens beleuchtet er in seinem neuen Buch die Brennpunkte der aktuellen Weltpolitik.

Anbieter: Dodax
Stand: 24.11.2020
Zum Angebot
Anna ist stark
15,00 € *
ggf. zzgl. Versand

Die Nachdenk-Geschichten sind aus der Perspektive und der Erlebnis- und Erfahrungswelt von Kindern heraus geschrieben und greifen ihre Fragen und Probleme auf. Sie sind einfühlsam, sensibel und gehen auf ihre Gefühle, Sorgen, Ängste und Verzweiflung ein, die von Erwachsenen oft nicht gesehen oder von ihnen übergangen werden.Diese Geschichten nehmen die Kinder und ihre Probleme ernst, ohne ihnen den Mut zum Handeln zu nehmen. Im Gegenteil: sie zeigen durch menschliches Verhalten Lösungswege und Perspektiven auf. Damit werden sie zu Nachdenkgeschichten, die helfen können, das zu thematisieren und an- und auszusprechen, was viele Kinder bewegt.Sie bilden so auch für Erwachsene eine einfühlsame Hilfe, gemeinsam mit Kindern zu dem vorzudringen, was sie im Inneren bewegt, was sie - oder auch die Erwachsenen - oft nicht anzusprechen wagen. Die Geschichten helfen, über eigene existenzielle Probleme nachzudenken, sich ihnen zu stellen und nach Lösungen zu suchen.Dabei geht es nicht nur um dramatische Krisen, Konflikte und Ängste, sondern eigentlich um Alltägliches, in dem Freude, Nähe, Geborgenheit, Freundschaft, Vertrauen und Offenheit eine wichtige Rolle spielen.Der Erlös dieses Buches geht an die Kinderhilfsorganisation terre des hommes, die Kinder in Afrika, Asien und Lateinamerika, aber auch Kinder hier bei uns und auf der Flucht unterstützt und zu ihrem Recht verhilft.23 wundervolle, ganzseitige und vierfarbige Zeichnungen von Anne Kurth illustrieren nicht nur die Geschichten, vielmehr ermöglichen sie besondere Sichtweisen und Zugänge.Ein Buch für Kinder ab 8 Jahren und Erwachsene gleichermaßen. Besonders geeignet für den Einsatz im Unterricht, gerade auch wegen der Kürze der einzelnen Geschichten.

Anbieter: Dodax
Stand: 24.11.2020
Zum Angebot
Die Welt aus den Fugen
12,99 € *
ggf. zzgl. Versand

Die Weltpolitik gleicht einem aufziehenden Gewittersturm. Ob in Schwarzafrika oder Lateinamerika, in Arabien oder im Mittleren Osten - überall braut sich Unheilvolles zusammen. Und auch Europa und die USA, einst Hort der Stabilität, werden von Krisen heimgesucht wie seit langem nicht. Peter Scholl-Latour kennt die Welt wie kein Zweiter. Vor dem Hintergrund seiner sechzigjährigen Erfahrung als Chronist des Weltgeschehens beleuchtet er in seinem neuen Buch die Brennpunkte der aktuellen Weltpolitik.

Anbieter: Dodax
Stand: 24.11.2020
Zum Angebot
Lehren aus der Asienkrise für das international...
14,99 € *
ggf. zzgl. Versand

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich VWL - Finanzwissenschaft, Note: 1,3, Hochschule Mainz, 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Aus ökonomischer Sicht galt die Instabilität der Finanzmärkte als eines der zentralen Probleme des letzten Jahrzehnts. Nachdem es in den siebziger und achtziger Jahren zahlreiche Banken und Finanzkrisen in Lateinamerika gab, kam es in den neunziger Jahren erneut zu Turbulenzen an den internationalen Finanzmärkten. Der Ausbruch der Asienkrise Mitte 1997 mit der Freigabe des thailändischen Baht, sorgte für eine der schwersten Krisen in den Schwellenländern überhaupt. Man sprach von der asiatischen Grippe. Die zuvor hochgelobten Tigerstaaten , die sich sowohl durch ein hohes Wirtschaftswachstum, geringe Inflationsraten und Budgetdefizite, als auch eine niedrige Staatsverschuldung und ein hohes Leistungsbilanzdefizit auszeichneten , steckten sich an und es entfachte ein ökonomischer Flächenbrand. Die thailändische Währungskrise, weitete sich zu einer Finanzkrise aus, die die anderen ostasiatischen Staaten erfasste. Die Krise wurde von sehr wenigen Ökonomen vorhergesagt. Selbst der IWF befand im Mai 1997, die Abnahme der Wirtschaftstätigkeit der ostasiatischen Länder als eine gesunde Korrektur zur Vermeidung von Überhitzungserscheinungen. ....

Anbieter: Dodax
Stand: 24.11.2020
Zum Angebot
Ursache von Finanzkrisen
48,00 € *
ggf. zzgl. Versand

Diplomarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich BWL - Investition und Finanzierung, Note: 2,0, Universität Hamburg (Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Department Wirtschaft und Politik), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Einleitung:Finanzkrisen erschütterten in den letzten Jahrzehnten nicht nur einzelne Länder und Regionen, sondern sind unabhängig von Gesellschaftsform oder Wirtschaftssystem zu einem globalen Phänomen geworden. Die Liste der von diesen Krisen erschütterten Länder ist lang und seit dem Ende der 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts stark anwachsend. Dabei sind Länder unterschiedlichsten Entwicklungsniveaus diesen Krisen ausgesetzt. Als Beispiele aus jüngster Vergangenheit können u. a. genannt werden:- Die japanische Finanzkrise ab 1989/90.- Die Bankenkrisen in Skandinavien 1987-1994.- Die Peso-Krise in Mexiko 1994.- Die Asien-Krise ab 1997/1998.- Die russische Finanzkrise 1998.- und die Krisen der Länder in Lateinamerika ab 1998.Die enge Interdependenz zwischen krisenhaften Erscheinungen im Banken- und Finanzsektor, der wirtschaftlichen und konjunkturellen Entwicklung einerseits und der staatlichen Einflussnahme auf die Wirtschafts- und Geldpolitik andererseits, machen eine Ursachenanalyse mehr als notwendig. Gang der Untersuchung:Die Häufung und das Ausmaß der Krisen basieren neben dem veränderten institutionellen Umfeld, der raschen finanziellen Globalisierung und der damit verbundenen rapiden Erhöhung der Kapitalmobilität auf einer Vielzahl unterschiedlicher endogener und exogener Faktoren, die in den nachfolgenden Ausführungen dargelegt werden sollen. Nach einer Begriffsbestimmung und Abgrenzung werden zunächst kurz allgemein die möglichen Entstehungsfaktoren von Finanzkrisen betrachtet. Es wird insofern auch auf makroökonomische Modelle eingegangen. Im Hauptteil der Arbeit sollen die Ursachen der großen Finanzkrisen in Skandinavien und Lateinamerika analysiert werden. Zum Abschluss der Arbeit werden die erzielten Erkenntnisse vergleichend dargestellt. 1.3 Begriffsklärung und AbgrenzungIm Rahmen der Volkswirtschaftslehre wird von Krisen und krisenhaften Erscheinungen insbesondere auf dem Gebiet der Konjunkturtheorie gesprochen. Eine Finanzkrise ist eine Störung des Finanz-, Geld- und Kapitalmarktes, die erhebliche Kräfteverschiebungen am Markt oder Einschränkungen der Funktionalität des Geldsystems und der Geldwertstabilität zur Folge hat. Somit kann von einer Finanzkrise gesprochen werden, wenn sich finanzielle (makroökonomisch relevante) Daten, wie Aktien- und Währungskurse oder Devisenbestände in einem kurzen Zeitraum ungünstig entwickeln.Häufig wird unter einer Finanzkrise lediglich eine Währungskrise (Bezug nehmend auf den Zusammenbruch eines festen Wechselkurses) verstanden. Das klassische Währungskrisenmodell interpretiert eine Währungskrise als unvermeidbares Ereignis fundamentalökonomischer Ungleichgewichte, die auf langfristig nicht miteinander zu vereinbarende Politikziele zurückgehen. Währungskrisen stellen auf die Kombination von drei makroökonomischen Phänomenen ab: eine starke Abwertung des Wechselkurses, ein deutlicher Rückgang der Devisenreserven und ein kräftiger Zinsanstieg. Krugman sieht im Phänomen Währungskrisen einzig die Flucht von Investoren aus einer Währung aus Abwertungsfurcht und Vertrauensmangel: We need not seek a more formal or careful definition, almost always we know a currency crisis when we see one. Zur Bestimmung von Währungskrisen wird vielfach ein Währungskrisenindex genutzt, der die Relation zwischen Wechselkursänderung und Veränderung der Devisenreserven beschreibt: ...as a weighted average of exchange-rate changes and reserve changes. Insbesondere die Stabilität des Bankensystems ist ein wichtiger Punkt für die Widerstandsfähigkeit einer Volkswirtschaft gegen interna...

Anbieter: Dodax
Stand: 24.11.2020
Zum Angebot