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Neuer Regionalismus in Lateinamerika
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Inhaltlich unveränderte Neuauflage. Die Regionalisierungswelle der Neunziger ließ auch die Staaten Latein ame ri kas nicht unberührt. Dabei strebten sie nach mehreren gescheiterten Versu chen mit verschiedenen konzeptionellen Ansätzen danach, den Herausfor de run gen und Chancen der Globalisierung aufs Neue zu begegnen. Sind die jüngsten Regionalisierungsansätze in Lateinamerika wirklich geeignete Mittel zur erfolgreichen Teilnahme an der Globalisierung und zur ökonomischen und hu manen Entwicklung? Zunächst schafft der Autor integrationstheoretische Grun dlagen, gibt einen Überblick über politökonomisch-historisch-regionale Entwicklungen und ordnet die Weltregion in den globalen Kontext ein. Da rauf hin folgt eine umfassende ökonomische und sozioökonomische Analyse der wichtigsten Integrationsräume. Abschließend werden mit dem Vorhaben der gesamtamerikanischen Freihandelszone und weiteren Entwicklungen mög liche Integrationsszenarien und deren Wahrscheinlichkeiten beurteilt. Dieses Buch richtet sich an Studierende und Wissenschaftler der Wirtschafts-, Politik- und Sozialwissenschaften oder verwandter Disziplinen, an inter na tionale Akteure aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, sowie an sonstige Personen, die interessiert sind an entwicklungspolitischen Pfaden in einem La tein amerika, das derzeit wieder im Begriff ist, seine Position in der Welt wirt schaft zu definieren.

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Stand: 10.08.2020
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Entideologisierung in Lateinamerika unter beson...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Mittel- und Südamerika, Note: 1,3, Universität Trier, Veranstaltung: Einführung in die Politische Theorie und Ideengeschichte: Ideologien, 33 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Staaten Lateinamerikas haben im 20. Jahrhundert den Aufstieg und Niedergang vieler teils aus europäischer Sicht sonderbar anmutender Ideologien erlebt. Die geführten ideologischen Auseinandersetzungen wurden oft mit gewaltsamen Mitteln geführt oder arteten zu politischen und militärischen Machtkämpfen aus. Als markanteste Beispiele hierfür sind sicherlich die Länder Nicaragua und Chile zu nennen. Ihnen soll daher ein besonderes Augenmerk geschenkt werden. In beiden Ländern herrschte in den 80ern ein autoritäres Regime, welches durch eine ihm eigene Ideologie seinen Machtanspruch rechtfertigen wollte. Zwar könnten die hierbei vertretenen politischen Weltanschauungen wohl kaum unterschiedlicher sein, doch wurde in beiden Fällen die Gesellschaft von der jeweiligen Ideologie derart dominiert, so dass die Menschen nur die Wahl hatten sich an die von staatlicher Seite vorgegebene Ideologie anzupassen oder politisch unterzutauchen. In den 80er Jahren kam es dann in grossen Teilen Lateinamerikas zum überraschenderweise fast gewaltfreien Ende der autoritären Systeme nimmt man Kuba einmal heraus. So befindet sich heute, mehr als ein Jahrzehnt später, Lateinamerika wieder im gesellschaftlichen Umbruch. Daher stellt sich die Frage, inwieweit man im Bezug auf die Demokratisierungswelle zu Beginn der neunziger Jahre von einem Prozess der Entideologisierung der Gesellschaften sprechen kann? Nach welchem Muster läuft dieser Prozess ab? Gibt es Unterschiede zwischen der Entideologisierung im politisch-institutionellen Rahmen und innerhalb der Gesellschaft? Um dies zu verdeutlichen und im Hinblick auf den Umfang der Arbeit wurden die Beispiele Nicaragua und Chile ausgewählt, welche die Transition zur Demokratie zwar zeitgleich, aber von höchst gegensätzlichen Ideologien her begangen haben. Im ersten Kapitel soll in diesem Sinne zunächst eine theoretische Grundlage geschaffen werden. Es wird eine genauere Einordnung des Begriffes Ideologie und seiner wesentlichen Merkmale vorgenommen. Im weiteren werden dann rekursorisch die sozio-politischen Rahmenbedingungen in Lateinamerika zu Anfang der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts erläutert. Daran schliesst sich das zweite Kapitel an, welches die vorherrschenden Ideologien zur Zeit des Autoritarismus vor 1990 beschreibt. Als wichtigste ideologische Ausrichtungen sollen hier erst die Ideologie der Nationalen Sicherheit, und dann die linken Ideologien untersucht werden.

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Asienkrise und der IWF
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Int. Organisationen u. Verbände, Note: 2,0, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 15 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Vor allem in den achtziger und neunziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts zeichneten sich viele Krisen auf nationalen und internationalen Finanzmärkten ab. Besonders in Lateinamerika und in Russland brachte das seit den siebziger Jahren weitestgehend liberalisierte Weltwirtschaftsystem Finanzmärkte in Bedrängnis.1 Trotzdem begann erst mit der Asienkrise 1997 weltweit wirklich das Nachdenken über eine Neuordnung des globalen Finanzsystems und dessen Organisationen. Beide versagten bei der Vorhersage und der schnellen Bewältigung der wirtschaftlichen Schieflage mehrerer asiatischer Staaten ihren Dienst. Vor allem der schon seit längerer Zeit unter Beschuss geratene Internationale Währungsfonds (IWF) ist seither Ziel verschiedenster Reformvorschläge geworden. Rufe, sowohl nach Erweiterung als auch nach seiner Abschaffung, werden in zyklischen Abständen immer wieder laut. In der folgenden Hausarbeit möchte der Autor im zweiten Kapitel herausarbeiten, welche lokalen und globalen Faktoren für den Ausbruch der Währungs- und Finanzkrise und für die spätere Intervention des IWF in der Region ausschlaggebend waren. Des Weiteren soll im dritten und vierten Kapitel aufgezeigt werden, welche Massnahmen der Fonds in den betroffenen asiatischen Ländern - hier vor allem in Thailand, Indonesien und Korea - durchsetzte und welche Folgen der Eingriff für den Fonds und die Länder hatte. Im vierten und fünften Kapitel wird dann untersucht, ob negative Folgen des Eingreifens zu verhindern waren und wie in Zukunft eine Krise solchen Ausmasses mit regionalen und globalen Akteuren verhindert werden kann. 1 Reinhard Rode, Weltregieren durch internationale Wirtschaftsorganisationen, Münster:LIT 2002, S. 112

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Sozialpolitik in Lateinamerika in den neunziger...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Mittel- und Südamerika, Note: 2,0, Freie Universität Berlin (Lateinamerikainstitut / Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft ), Veranstaltung: Proseminar 'Staat und Markt im Entwicklungsprozess', 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In Lateinamerika wurden in den Neunzigerjahren tiefgreifende Reformen im sozialen Sektor durchgeführtTrotz aller länderspezischen Unterschiede ist es möglich, einige zentrale Leitideen zu benennen, an denen sich die meisten Sozialreformen in Lateinamerika orientiert haben. Eine solche überblicksartige Darstellung einiger Grundzüge der Reformen kann sowohl das Verständnis der Gesamtsituation auf dem Kontinent erleichtern als auch als Orientierungsrahmen für weitere Arbeiten dienen, die anhand dieses Rahmens die Reformen einzelner Länder genauer untersuchen und bewerten können. Diese Arbeit liefert eine solche Überblicksdarstellung: Was waren die wichtigsten Leitprinzipien der Sozialstaatsreformen in Lateinamerika? Wie sind diese Prinzipien entstanden? Wie sind sie zu bewerten? Die Veränderungen in der Organisation des sozialen Sektors gingen in Lateinamerika einher mit einer deutlichen Veränderung der Wirtschaftspolitik seit der Schuldenkrise zu Beginn der Achtzigerjahre. Die Leitideen der Sozialreformen lassen sich nur aus einem Verständnis dieser veränderten wirtschaftspolitischen Ideologie und der daraus resultierenden Veränderung volkswirtschaftlicher Rahmenbedingungen und Armutsdaten begreifen. Daher widmen sich die ersten beiden Kapitel dieser Arbeit der Darstellung der historischen Entwicklung mit einem Schwerpunkt auf Wirtschaftspolitik und Sozialstaatsorganisation. Im Kapitel 4 wird dann erläutert, wie es in den Neunzigern zu einem neuen Typ von Sozialreformen kam. In diesem Kapitel werden auch die oben bereits angesprochenen Leitideen herausgearbeitet. Der Umfang dieser Hausarbeit lässt eine ausführlich kritische Untersuchung des Reformprozesses und der zugrunde liegenden Annahmen nicht zu. Stattdessen sollen im fünften Kapitel exemplarisch drei dieser Annahmen untersucht werden. Die Annahmen wurden so gewählt, dass sich auch einige grundsätzliche Aussagen über den Reformprozess ableiten lassen. Im Schlussteil der Arbeit werden die wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst und ein Ausblick auf die Herausforderungen der zukünftigen Entwicklung des sozialen Sektors in Lateinamerika gewagt. Diese Arbeit stützt sich hauptsächlich auf zwei Texte von Grindle (2000) und Garland (2000) sowie auf die Informationen und Diskussionen aus dem Proseminar zu 'Staat und Markt im Entwicklungsprozess' im Wintersemester 2003/04. Ergänzend habe ich weitere Sekundärliteratur herangezogen.

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Transformationsprozesse in Chile und El Salvado...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Mittel- und Südamerika, Note: 1,0, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (Seminar für Politische Wissenschaft), Veranstaltung: Politische Systeme in Lateinamerika - Aktuelle Tendenzen, Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Trotz der gemeinsamen kolonialen Vergangenheit hat sich die politische Entwicklung der lateinamerikanischen Staaten schon seit der Unabhängigkeit im frühen 19. Jahrhundert in vielerlei Hinsicht unterschieden. In der vorliegenden Arbeit soll versucht werden, Unterschiede und Gemeinsamkeiten zweier Systemwechselprozesse in Lateinamerika anhand eines Vergleichs darzustellen. Hierzu sollen die Entwicklungen in Chile und El Salvador genauer beschrieben werden. Während Chile bis zum Militärputsch vom 11. September 1973 als eines der stabilsten politischen Systeme Lateinamerikas angesehen wurde, wurde El Salvador nicht nur jahrzehntelang diktatorisch regiert, sondern befand sich auch von 1980 bis 1992 im Bürgerkrieg. Erst in den neunziger Jahren kann man von einem Systemwechsel in beiden Ländern sprechen. Theoretisch lassen sich Systemwechselprozesse von autoritären zu demokratischen Systemen in drei Phasen unterteilen: die Liberalisierung, die Demokratisierung und die Konsolidierung. Während der Liberalisierung öffnet sich das vorherige System. In der Phase der Demokratisierung, mit der sich diese Arbeit beschäftigt, entstehen die Strukturen, die sich in der Phase der Konsolidierung verfestigen sollen. Im ersten Kapitel sollen zunächst die Begriffe Demokratie, Autoritarismus und Systemwechsel geklärt werden, an denen sich der anschliessende Vergleich zwischen dem Systemwechselprozess in Chile und dem in El Salvador orientiert. Um die unterschiedlichen Voraussetzungen des Demokratisierungsprozesses in beiden Ländern zu analysieren, ist es notwendig, kurz deren Historie darzustellen. Im dritten Teil soll dann die Rolle verschiedener Institutionen und Akteure in den beiden Systemwechselprozessen dargestellt werden. Dabei konzentriert sich diese Arbeit auf einen Vergleich zwischen der Rolle, den Verfassung, Parteien, Elite und Massen im Systemwechselprozess Chile innehatten und der, den diese im Systemwechselprozess El Salvadors vertraten. Die theoretischen Betrachtungen konzentrieren sich hauptsächlich auf das Werk 'Polyarchy. Participation and Opposition' von Robert Dahl und die Reihe Systemwechsel 1 - 3, herausgegeben von Wolfgang Merkel. Zur Bearbeitung des Demokratievergleichs wurden vor allem die Dissertationen 'Transformation in Chile' von Peter Thiery und 'Demokratie und politische Institutionen in El Salvador' von Peter Fischer- Bollin herangezogen.

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Die europäische Entwicklungspolitik
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Europäische Union, Note: 2,0, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Institut für Politikwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Betrachtet man die europäische Entwicklungspolitik in der Vergangenheit, so ist auffällig, dass die EG und spätere EU ihr Engagement bei der Entwicklungshilfe und Entwicklungszusammenarbeit stark einseitig auf die sogenannten AKP- Staaten konzentriert hat. Gemeint sind damit die ehemaligen afrikanischen-, karibischen- und pazifischen Kolonien der früheren europäischen Kolonialmächte. Diesen Staaten versuchte man nach Gründung der EWG durch finanzielle Hilfe und Handelspräferenzen eine positive Entwicklung zu ermöglichen. Europäische Entwicklungspolitik fand auch für andere Entwicklungsregionen in der Welt statt, so zum Beispiel in Osteuropa, den Mittelmeeranrainerstaaten, sowie in Asien und Lateinamerika. Die Verteilung der finanziellen Mittel für die einzelnen Regionen spiegelt die Interessenlage Europas bezüglich der Entwicklungszusammenarbeit wieder. Wie Tabelle 1) 1 im Anhang zeigt, dominierte die Politik gegenüber den AKP-Staaten zumindest bis Ende der neunziger Jahre die europäische Entwicklungspolitik. Diese Zusammenarbeit, die seit 1975 in den vier Abkommen von Lomé vertraglich geregelt wird und mehrfach angepasst und modifiziert wurde, galt lange Zeit als ein besonders vorbildliches Modell von Nord- Süd-Entwicklungszusammenarbeit. In der vorliegenden Arbeit sollen sowohl die Hintergründe für die Art der europäischen Entwicklungshilfe herausgearbeitet werden, als auch versucht werden die Prioritätensetzung der EG/ EU nachzuvollziehen. Zu diesem Zweck wird in Abschnitt 2 die Vorgeschichte der europäischen Entwicklungspolitik skizziert, um dann im Verlauf sukzessive die Lomé- Abkommen I- IV mit deren konkreten Massnahmen und Instrumenten vorzustellen und einer Beurteilung zu unterziehen. Im Rahmen des festzustellenden Wandels in der europäischen Entwicklungspolitik wird die aktuelle Lage beschrieben, sowie auch versucht wird Perspektiven der Lomé- Zusammenarbeit und deren bisherige Erfolge aufzuzeigen.

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Entideologisierung in Lateinamerika unter beson...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Mittel- und Südamerika, Note: 1,3, Universität Trier, Veranstaltung: Einführung in die Politische Theorie und Ideengeschichte: Ideologien, 33 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Staaten Lateinamerikas haben im 20. Jahrhundert den Aufstieg und Niedergang vieler teils aus europäischer Sicht sonderbar anmutender Ideologien erlebt. Die geführten ideologischen Auseinandersetzungen wurden oft mit gewaltsamen Mitteln geführt oder arteten zu politischen und militärischen Machtkämpfen aus. Als markanteste Beispiele hierfür sind sicherlich die Länder Nicaragua und Chile zu nennen. Ihnen soll daher ein besonderes Augenmerk geschenkt werden. In beiden Ländern herrschte in den 80ern ein autoritäres Regime, welches durch eine ihm eigene Ideologie seinen Machtanspruch rechtfertigen wollte. Zwar könnten die hierbei vertretenen politischen Weltanschauungen wohl kaum unterschiedlicher sein, doch wurde in beiden Fällen die Gesellschaft von der jeweiligen Ideologie derart dominiert, so daß die Menschen nur die Wahl hatten sich an die von staatlicher Seite vorgegebene Ideologie anzupassen oder politisch unterzutauchen. In den 80er Jahren kam es dann in großen Teilen Lateinamerikas zum überraschenderweise fast gewaltfreien Ende der autoritären Systeme nimmt man Kuba einmal heraus. So befindet sich heute, mehr als ein Jahrzehnt später, Lateinamerika wieder im gesellschaftlichen Umbruch. Daher stellt sich die Frage, inwieweit man im Bezug auf die Demokratisierungswelle zu Beginn der neunziger Jahre von einem Prozeß der Entideologisierung der Gesellschaften sprechen kann? Nach welchem Muster läuft dieser Prozeß ab? Gibt es Unterschiede zwischen der Entideologisierung im politisch-institutionellen Rahmen und innerhalb der Gesellschaft? Um dies zu verdeutlichen und im Hinblick auf den Umfang der Arbeit wurden die Beispiele Nicaragua und Chile ausgewählt, welche die Transition zur Demokratie zwar zeitgleich, aber von höchst gegensätzlichen Ideologien her begangen haben. Im ersten Kapitel soll in diesem Sinne zunächst eine theoretische Grundlage geschaffen werden. Es wird eine genauere Einordnung des Begriffes Ideologie und seiner wesentlichen Merkmale vorgenommen. Im weiteren werden dann rekursorisch die sozio-politischen Rahmenbedingungen in Lateinamerika zu Anfang der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts erläutert. Daran schließt sich das zweite Kapitel an, welches die vorherrschenden Ideologien zur Zeit des Autoritarismus vor 1990 beschreibt. Als wichtigste ideologische Ausrichtungen sollen hier erst die Ideologie der Nationalen Sicherheit, und dann die linken Ideologien untersucht werden.

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Asienkrise und der IWF
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Int. Organisationen u. Verbände, Note: 2,0, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 15 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Vor allem in den achtziger und neunziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts zeichneten sich viele Krisen auf nationalen und internationalen Finanzmärkten ab. Besonders in Lateinamerika und in Russland brachte das seit den siebziger Jahren weitestgehend liberalisierte Weltwirtschaftsystem Finanzmärkte in Bedrängnis.1 Trotzdem begann erst mit der Asienkrise 1997 weltweit wirklich das Nachdenken über eine Neuordnung des globalen Finanzsystems und dessen Organisationen. Beide versagten bei der Vorhersage und der schnellen Bewältigung der wirtschaftlichen Schieflage mehrerer asiatischer Staaten ihren Dienst. Vor allem der schon seit längerer Zeit unter Beschuss geratene Internationale Währungsfonds (IWF) ist seither Ziel verschiedenster Reformvorschläge geworden. Rufe, sowohl nach Erweiterung als auch nach seiner Abschaffung, werden in zyklischen Abständen immer wieder laut. In der folgenden Hausarbeit möchte der Autor im zweiten Kapitel herausarbeiten, welche lokalen und globalen Faktoren für den Ausbruch der Währungs- und Finanzkrise und für die spätere Intervention des IWF in der Region ausschlaggebend waren. Des Weiteren soll im dritten und vierten Kapitel aufgezeigt werden, welche Maßnahmen der Fonds in den betroffenen asiatischen Ländern - hier vor allem in Thailand, Indonesien und Korea - durchsetzte und welche Folgen der Eingriff für den Fonds und die Länder hatte. Im vierten und fünften Kapitel wird dann untersucht, ob negative Folgen des Eingreifens zu verhindern waren und wie in Zukunft eine Krise solchen Ausmaßes mit regionalen und globalen Akteuren verhindert werden kann. 1 Reinhard Rode, Weltregieren durch internationale Wirtschaftsorganisationen, Münster:LIT 2002, S. 112

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Sozialpolitik in Lateinamerika in den neunziger...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Mittel- und Südamerika, Note: 2,0, Freie Universität Berlin (Lateinamerikainstitut / Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft ), Veranstaltung: Proseminar 'Staat und Markt im Entwicklungsprozess', 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In Lateinamerika wurden in den Neunzigerjahren tiefgreifende Reformen im sozialen Sektor durchgeführtTrotz aller länderspezischen Unterschiede ist es möglich, einige zentrale Leitideen zu benennen, an denen sich die meisten Sozialreformen in Lateinamerika orientiert haben. Eine solche überblicksartige Darstellung einiger Grundzüge der Reformen kann sowohl das Verständnis der Gesamtsituation auf dem Kontinent erleichtern als auch als Orientierungsrahmen für weitere Arbeiten dienen, die anhand dieses Rahmens die Reformen einzelner Länder genauer untersuchen und bewerten können. Diese Arbeit liefert eine solche Überblicksdarstellung: Was waren die wichtigsten Leitprinzipien der Sozialstaatsreformen in Lateinamerika? Wie sind diese Prinzipien entstanden? Wie sind sie zu bewerten? Die Veränderungen in der Organisation des sozialen Sektors gingen in Lateinamerika einher mit einer deutlichen Veränderung der Wirtschaftspolitik seit der Schuldenkrise zu Beginn der Achtzigerjahre. Die Leitideen der Sozialreformen lassen sich nur aus einem Verständnis dieser veränderten wirtschaftspolitischen Ideologie und der daraus resultierenden Veränderung volkswirtschaftlicher Rahmenbedingungen und Armutsdaten begreifen. Daher widmen sich die ersten beiden Kapitel dieser Arbeit der Darstellung der historischen Entwicklung mit einem Schwerpunkt auf Wirtschaftspolitik und Sozialstaatsorganisation. Im Kapitel 4 wird dann erläutert, wie es in den Neunzigern zu einem neuen Typ von Sozialreformen kam. In diesem Kapitel werden auch die oben bereits angesprochenen Leitideen herausgearbeitet. Der Umfang dieser Hausarbeit lässt eine ausführlich kritische Untersuchung des Reformprozesses und der zugrunde liegenden Annahmen nicht zu. Stattdessen sollen im fünften Kapitel exemplarisch drei dieser Annahmen untersucht werden. Die Annahmen wurden so gewählt, dass sich auch einige grundsätzliche Aussagen über den Reformprozess ableiten lassen. Im Schlussteil der Arbeit werden die wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst und ein Ausblick auf die Herausforderungen der zukünftigen Entwicklung des sozialen Sektors in Lateinamerika gewagt. Diese Arbeit stützt sich hauptsächlich auf zwei Texte von Grindle (2000) und Garland (2000) sowie auf die Informationen und Diskussionen aus dem Proseminar zu 'Staat und Markt im Entwicklungsprozess' im Wintersemester 2003/04. Ergänzend habe ich weitere Sekundärliteratur herangezogen.

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