Angebote zu "System" (41 Treffer)

Kategorien

Shops

Zwischen Autokratie und Demokratie. Die delegat...
10,99 € *
ggf. zzgl. Versand

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Mittel- und Südamerika, Note: 1,3, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Sprache: Deutsch, Abstract: Das politische System Venezuelas wird oft als 'delegative Demokratie' bezeichnet: Als ein politisches System zwischen einer Autokratie und einer Demokratie, als ein Grauzonenregime. Die charismatische Machtführung und der Populismus von Hugo Rafael Chávez Frías können als Teile einer individualistischen Praxis der Macht charakterisiert werden. Gleichzeitig sind die Venezolaner mit der Regierung Chávez zufrieden und haben kein Zweifel über den demokratischen Charakter ihres Landes: Das Umfrageinstitut 'Latinobarometro' hat im Jahr 2005 20.000 Interviews durchgeführt, um die Selbstwahrnehmung der Bevölkerung in Venezuela zu untersuchen. In einer Skala von 1 bis 10 betrachteten die gefragten Venezolaner mit 7,6 Venezuela als 'völlig demokratisch' d.h. den höchsten Wert in Lateinamerika (der Durchschnitt in ganz Lateinamerika erreicht 5,5). Darüber hinaus ist die Zufriedenheit der Bevölkerung mit der Situation und der Entwicklung des Landes höher als vor der Chávez-Periode. Im ersten Teil wird die Theorie der Delegativen Demokratie von Guillermo O'Donnell untersucht. Die Merkmale des Konzepts, insbesondere der Mangel von Institutionalisierung, werden vorgestellt. In den beiden anderen Teilen wird der Fall Venezuelas unter Hugo Chávez mit dieser Theorie konfrontiert. Zuerst wird die von Chávez geförderte partizipative Demokratie untersucht: ihre Merkmale und ihre demokratische Verbesserung im Vergleich zu der vorhergehenden Ära. Zum Schluss wird der Mangel an Institutionalisierung in Venezuela präsentiert, sowie die Verantwortung der Regierungs- und Oppositionsseite daran vorgestellt.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 06.12.2019
Zum Angebot
Zwischen Autokratie und Demokratie. Die delegat...
13,90 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Mittel- und Südamerika, Note: 1,3, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Sprache: Deutsch, Abstract: Das politische System Venezuelas wird oft als 'delegative Demokratie' bezeichnet: Als ein politisches System zwischen einer Autokratie und einer Demokratie, als ein Grauzonenregime. Die charismatische Machtführung und der Populismus von Hugo Rafael Chávez Frías können als Teile einer individualistischen Praxis der Macht charakterisiert werden. Gleichzeitig sind die Venezolaner mit der Regierung Chávez zufrieden und haben kein Zweifel über den demokratischen Charakter ihres Landes: Das Umfrageinstitut 'Latinobarometro' hat im Jahr 2005 20.000 Interviews durchgeführt, um die Selbstwahrnehmung der Bevölkerung in Venezuela zu untersuchen. In einer Skala von 1 bis 10 betrachteten die gefragten Venezolaner mit 7,6 Venezuela als 'völlig demokratisch' d.h. den höchsten Wert in Lateinamerika (der Durchschnitt in ganz Lateinamerika erreicht 5,5). Darüber hinaus ist die Zufriedenheit der Bevölkerung mit der Situation und der Entwicklung des Landes höher als vor der Chávez-Periode. Im ersten Teil wird die Theorie der Delegativen Demokratie von Guillermo O'Donnell untersucht. Die Merkmale des Konzepts, insbesondere der Mangel von Institutionalisierung, werden vorgestellt. In den beiden anderen Teilen wird der Fall Venezuelas unter Hugo Chávez mit dieser Theorie konfrontiert. Zuerst wird die von Chávez geförderte partizipative Demokratie untersucht: ihre Merkmale und ihre demokratische Verbesserung im Vergleich zu der vorhergehenden Ära. Zum Schluss wird der Mangel an Institutionalisierung in Venezuela präsentiert, sowie die Verantwortung der Regierungs- und Oppositionsseite daran vorgestellt.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 06.12.2019
Zum Angebot
Fluch, F: Schwarzbuch Versicherungen
19,90 € *
zzgl. 3,00 € Versand

Im Schwarzbuch Versicherungen wird ein beispielloses Netz an Verflechtungen zwischen Versicherungen, Politik und Justiz aufgedeckt, das an den Fundamenten europäischer Rechtstaatlichkeit rührt. Ein unverschuldeter Fahrradunfall bringt Franz Fluch praktisch um seine Existenz, er kann seinen Beruf als Journalist nicht mehr länger ausüben. Als er Schadensansprüche anmeldet, werden ihm diese verwehrt. Sechseinhalb Jahre dauert sein Kampf gegen die gegnerische Haftpflichtversicherung. Dabei muss er miterleben, wie allzu willfährige Richter und Gerichtsgutachter nicht nur ihm, sondern auch zahllosen anderen Unfallopfern ihre Ansprüche vorenthalten. Ein Unrecht, das System hat, wie sich im Zuge seiner fünfjährigen Recherchen herausstellt. Ein Unrecht, das ganze Existenzen rechtskräftig vernichtet, wie er beispielhaft anhand von acht Opfergeschichten belegt. Anhand von Tausenden Seiten an Gerichtsurteilen, Verhandlungsprotokollen, Krankenakten und Gutachten enthüllt Fluch ein System des Unrechts, das jeden Kafka-Roman übertrifft. Franz Fluch, geboren 1955 in St. Sebastian bei Mariazell, studierte Portugiesisch und Spanisch in Wien und Salvador da Bahia, Brasilien. Er berichtete jahrzehntelang aus Lateinamerika und Afrika für den ORF-Kultursender Ö1, für deutschsprachige Rundfunkanstalten und Printmedien. Er erhielt zahlreiche nationale und internationale Preise, u. a. den Claus-Gatterer-Preis, die höchste Auszeichnung, die in Österreich für sozial engagierten Journalismus vergeben wird. Er lebt als freier Autor in Wien.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 06.12.2019
Zum Angebot
Meinungsfreiheit in der Rechtsprechungspraxis d...
64,00 € *
ggf. zzgl. Versand

Mit dem Interamerikanischen Gerichtshof für Menschenrechte verfügt Lateinamerika über ein regionales Tribunal, das für die innerstaatlichen Demokratisierungsprozesse eine wichtige Rolle spielt. Neben der Aufarbeitung schwerer Menschenrechtsverletzungen rückt zunehmend, auch angesichts der aktuellen politischen Situation in der Region, die Demokratiekonsolidierung ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Ausgehend von Art. 13 und Art. 14 der Amerikanischen Menschenrechtskonvention (AMRK) analysiert Johannes Seidl die Konturen der Meinungsfreiheit im interamerikanischen System unter Berücksichtigung der Einflüsse der EMRK, des IPbpR sowie des US-Rechts. Neben dieser materiell-rechtlichen Seite beleuchtet er die innovative Tenorierung, die Durchsetzung der Entscheidungen sowie die Inkorporation interamerikanischer Standards in die nationalen Rechtsrahmen der Konventionsstaaten. Die Untersuchung verdeutlicht das Rezeptionspotential der interamerikanischen Praxis für den EGMR sowie den Afrikanischen Menschengerichtshof. Die Arbeit wurde mit dem Fakultätspreis der Juristenfakultät Leipzig (in Zusammenarbeit mit der Dr. Feldbausch-Stiftung) ausgezeichnet.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 06.12.2019
Zum Angebot
Meinungsfreiheit in der Rechtsprechungspraxis d...
75,90 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Mit dem Interamerikanischen Gerichtshof für Menschenrechte verfügt Lateinamerika über ein regionales Tribunal, das für die innerstaatlichen Demokratisierungsprozesse eine wichtige Rolle spielt. Neben der Aufarbeitung schwerer Menschenrechtsverletzungen rückt zunehmend, auch angesichts der aktuellen politischen Situation in der Region, die Demokratiekonsolidierung ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Ausgehend von Art. 13 und Art. 14 der Amerikanischen Menschenrechtskonvention (AMRK) analysiert Johannes Seidl die Konturen der Meinungsfreiheit im interamerikanischen System unter Berücksichtigung der Einflüsse der EMRK, des IPbpR sowie des US-Rechts. Neben dieser materiell-rechtlichen Seite beleuchtet er die innovative Tenorierung, die Durchsetzung der Entscheidungen sowie die Inkorporation interamerikanischer Standards in die nationalen Rechtsrahmen der Konventionsstaaten. Die Untersuchung verdeutlicht das Rezeptionspotential der interamerikanischen Praxis für den EGMR sowie den Afrikanischen Menschengerichtshof. Die Arbeit wurde mit dem Fakultätspreis der Juristenfakultät Leipzig (in Zusammenarbeit mit der Dr. Feldbausch-Stiftung) ausgezeichnet.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 06.12.2019
Zum Angebot
Theologie der Befreiung
10,99 € *
ggf. zzgl. Versand

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Theologie - Historische Theologie, Kirchengeschichte, Note: 1,3, Universität Leipzig, Veranstaltung: 'Zur Rolle der Kirche in der Geschichte Lateinamerikas', Sprache: Deutsch, Abstract: Einleitung Eine Verkündigung des Evangeliums kann ohne Inkulturation nicht stattfinden. In Medellín wurde festgestellt, dass der Glaube den Menschen immer nur eingehüllt in eine kulturbedingte Sprache erreicht. Um herauszuarbeiten ob die Theologie der Befreiung eine gänzlich neue Theologie darstellt oder nur eine neue Art theologisch zu arbeiten, ist es nötig die geschichtlichen Umstände, die zu ihrer Entstehung führten, genauer zu beleuchten. Lateinamerika steht seit seiner Entdeckung 1492 unter dem Einfluss fremder Mächte. Das Christentum, welches sich dort in einen neuen Kulturraum integrierte, muss sich in der Konsequenz mit neuen Ansätzen und Entwicklungen, die rückwirkend sind, auseinander setzen. Um die Denkarten der Befreiungstheologie nachvollziehen zu können scheint es unabdingbar zu sein, ihre Entstehung in einen größeren weltgeschichtlichen Kontext zu setzen, da sie sich seit dem Beginn der Missionierung in einem Entwicklungsprozess befindet. Was sind die Ziele der Theologie der Befreiung und wie werden diese von der institutionalisierten Kirche geprägt? Könnte sie tatsächlich eine neue Kirchenspaltung hervorrufen? Mit der Darstellung eines konkreten Konflikts zwischen Rom und einem Befreiungstheologen sollen einige Elemente der Beziehung zweier Kulturräume und rückwirkende Aspekte, in religiöser Hinsicht, deutlich werden. Wie erfolgt diese Auseinandersetzung? Wie verteidigt sich die konservative katholische Kirche gegen neue Strömungen, wie die Theologie der Befreiung? Leonardo Boff, der die Frage aufwirft inwiefern das institutionalisierte System der katholischen Kirche zu rechtfertigen ist und ob in neuen Kulturräumen nicht auch neue Strukturen von Nöten sind damit die Botschaft das gesamte Leben erfassen kann, wie das apostolische Schreiben 'Evangelii nuntiandi'1 besagt. Eine neue Lesart des Wort Gottes in Lateinamerika resultiert auch daraus, dass das Wort an sich immer einen Bezug zu Zeit und Raum hat. Doch warum erfolgt der Übergang von einem statischen Ordnungsverständniss zum dynamischen Evolutionsprozess? Die Fähigkeit des Menschen zu handeln führt zu Veränderungen, doch die sich daraus ergebende 'befreiende Praxis' in Lateinamerika, birgt auch Gefahren mit sich. Eine politische Ausnutzung des Glaubens bzw. eine Politisierung des Evangeliums scheint durch die Praxisorientiertheit der Befreiungstheologie möglich zu sein. [...]

Anbieter: Thalia AT
Stand: 06.12.2019
Zum Angebot
Theologie der Befreiung
13,90 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Theologie - Historische Theologie, Kirchengeschichte, Note: 1,3, Universität Leipzig, Veranstaltung: 'Zur Rolle der Kirche in der Geschichte Lateinamerikas', Sprache: Deutsch, Abstract: Einleitung Eine Verkündigung des Evangeliums kann ohne Inkulturation nicht stattfinden. In Medellín wurde festgestellt, dass der Glaube den Menschen immer nur eingehüllt in eine kulturbedingte Sprache erreicht. Um herauszuarbeiten ob die Theologie der Befreiung eine gänzlich neue Theologie darstellt oder nur eine neue Art theologisch zu arbeiten, ist es nötig die geschichtlichen Umstände, die zu ihrer Entstehung führten, genauer zu beleuchten. Lateinamerika steht seit seiner Entdeckung 1492 unter dem Einfluss fremder Mächte. Das Christentum, welches sich dort in einen neuen Kulturraum integrierte, muss sich in der Konsequenz mit neuen Ansätzen und Entwicklungen, die rückwirkend sind, auseinander setzen. Um die Denkarten der Befreiungstheologie nachvollziehen zu können scheint es unabdingbar zu sein, ihre Entstehung in einen grösseren weltgeschichtlichen Kontext zu setzen, da sie sich seit dem Beginn der Missionierung in einem Entwicklungsprozess befindet. Was sind die Ziele der Theologie der Befreiung und wie werden diese von der institutionalisierten Kirche geprägt? Könnte sie tatsächlich eine neue Kirchenspaltung hervorrufen? Mit der Darstellung eines konkreten Konflikts zwischen Rom und einem Befreiungstheologen sollen einige Elemente der Beziehung zweier Kulturräume und rückwirkende Aspekte, in religiöser Hinsicht, deutlich werden. Wie erfolgt diese Auseinandersetzung? Wie verteidigt sich die konservative katholische Kirche gegen neue Strömungen, wie die Theologie der Befreiung? Leonardo Boff, der die Frage aufwirft inwiefern das institutionalisierte System der katholischen Kirche zu rechtfertigen ist und ob in neuen Kulturräumen nicht auch neue Strukturen von Nöten sind damit die Botschaft das gesamte Leben erfassen kann, wie das apostolische Schreiben 'Evangelii nuntiandi'1 besagt. Eine neue Lesart des Wort Gottes in Lateinamerika resultiert auch daraus, dass das Wort an sich immer einen Bezug zu Zeit und Raum hat. Doch warum erfolgt der Übergang von einem statischen Ordnungsverständniss zum dynamischen Evolutionsprozess? Die Fähigkeit des Menschen zu handeln führt zu Veränderungen, doch die sich daraus ergebende 'befreiende Praxis' in Lateinamerika, birgt auch Gefahren mit sich. Eine politische Ausnutzung des Glaubens bzw. eine Politisierung des Evangeliums scheint durch die Praxisorientiertheit der Befreiungstheologie möglich zu sein. [...]

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 06.12.2019
Zum Angebot
International Management
59,99 € *
ggf. zzgl. Versand

Die 4. Auflage, wie auch die früheren Auflagen dieses populären Lehrbuchs zum internationalen Management, ist für Studenten ein unschätzbares Kompendium zentraler Managementtheorien, die mit praktischen Beispielen aus der ganzen Welt untermauert werden. Die große Stärke dieses Buches ist zweifelsohne seine internationale Ausrichtung. Neben aktuellen Fallbeispielen aus den USA, Europa und Asien beleuchtet die neue Auflage erstmals auch andere Regionen der Welt. - aktualisierte interkulturelle Modelle, erweitert um das in den 90ger Jahren entwicklte 'Crossvergence'-System und neueste Forschungsergebnisse zur Unternehmenskultur - zeigt, wie und in welchem Umfang kulturelle Variation die Einführung von e-Technologie am Arbeitsplatz (z. B. in multinationalen Niederlassungen von Unternehmen) beeinflusst - enthält neue Materialien zum Management von Marketing- und Vertriebsteams über Landesgrenzen hinweg und zu den Folgen kultureller Unterschiede für Manager im Auslandseinsatz - neue Fallstudien aus dem Nahen Osten, Lateinamerika, Afrika und Asien - ideales Lehrbuch für MBA-Studiengänge und Lehrverstaltungen im höheren Grundstudium; Anhang mit Leitlinien für eine erfolgreiche Dissertation oder projektbezogene Studienarbeiten

Anbieter: Thalia AT
Stand: 06.12.2019
Zum Angebot
Koalitionspräsidentialismus I in Brasilien
15,90 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Mittel- und Südamerika, Note: 1,3, Universität Hamburg (Politikwissenschaft), Veranstaltung: Politikwissenschaft - Latinamerican Presidentialism in Comparative Perspective, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Debatte über die Vor- und Nachteile von Präsidentialismus und Parlamentarismus hat eine lange Geschichte und ist mit einigen der angesehensten und bekanntesten Intellektuellen und politischen Akteuren der Zeit verknüpft (ELGIE 2005 : 3f). Ab Mitte der 1980er Jahre hatte insbesondere JUAN LINZ die Diskussion u. a. mit seinen Artikeln zu den Gefahren des Präsidentialismus ('Perils of Presidentialism')und den Vorteilen des Parlamentarismus wiederbelebt. Die besagten Artikel wurden im 'Journal of Democracy' veröffentlicht und lösten eine sofortige Reaktion aus, und eine Debatte, die bis heute noch nicht erlöscht ist (vgl. ELGIE 2005, NOLTE 2004). In Lateinamerika findet sich die grösste Zahl an präsidentiellen Systemen, dabei gibt es kein 'typisches' lateinamerikanisches präsidentielles System und die Systeme haben auch nicht (mehr) viel mit dem USAmerikanischen politischen System gemein. Auch in Bezug auf die institutionellen Eigenschaften und auf das 'Funktionieren' gibt es grosse Variationen und Unterschiede in Lateinamerika. Es haben im Laufe der Zeit verschiedenste grundlegende Reformen und Veränderungen stattgefunden, neue Strategien und Taktiken haben sich entwickelt und es bildete sich eine grosse Variationsbreite (semi-) präsidentieller Regierungssystemtypen heraus. In der vorliegenden Arbeit soll erstens auf das 'präsidentielle Regierungssystem' im allgemeinen eingegangen werden, dabei findet vorerst eine Abgrenzung zum Parlamentarismus statt, bevor auf die Debatte um die 'Perils of Presidentialism' eingegangen wird. Anschliessend soll die Variationsbreite lateinamerikanischer Präsidialdemokratien angerissen und drei Typen präsidentieller Systeme vorgestellt werden. Zu jenen Typen zählt auch der 'Koalitionspräsidentialismus', welcher sich mittlerweile in Brasilien etabliert hat und sich als relativ funktionsfähig herausstellte. Unter Punkt 3. 'Koalitionspräsidentialismus in Brasilien' soll dieser daher im Zentrum des Interesses stehen. Vorerst wird ein Überblick über die grundlegenden Fakten des politischen Systems Brasiliens,und über die existierenden Schwierigkeiten des brasilianischen Präsidialsystems geschaffen. Auch auf die politische Entwicklung und die parallel laufenden wissenschaftlichen Standpunkte soll eingegangen werden. Dies dient als Basis, um die Funktionsweise des brasilianischen Systems; beziehungsweise um die 'Toolbox' der Exekutive zu verstehen...

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 06.12.2019
Zum Angebot