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Der Liquidator Ungekürzte Fassung
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Der professionelle Killer Holland (Charles Bronson) erfährt durch Hector Lomelin (Jose Ferrer) von dem Mord an ihrem gemeinsamen Freund George. George, ein politischer Gegner des Regimes seines Landes, wurde von einem gewissen Dr. Clement Moloch (Joseph Maher) im Auftrag der Staatsführung zu Tode gefoltert. Moloch ist in ganz Lateinamerika nur als "Der Doktor" bekannt, gefürchtet und gehasst: Die Zahl der Menschen, die der kaltblütige Folterarzt verstümmelt oder getötet hat, lässt sich nicht mehr überschauen. Holland beschließt Moloch zu liquidieren. Hollands Plan ist es, die Schwester und engste Vertraute des Doktors zu entführen. Eine mörderische Verfolgungsjagd endet in einer angeblich stillgelegten Opalmine in den Bergen. Versteckt in den Höhlen der Mine lauern Bergarbeiter und Bauern, von denen viele die Zeichen und Narben entsetzlicher Folterungen tragen. Die Männer umklammern die Griffe ihrer Schaufeln und Hacken und kommen langsam ans Licht...

Anbieter: buecher
Stand: 25.10.2020
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Die Welt aus den Fugen (eBook, ePUB)
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Die Weltpolitik gleicht einem aufziehenden Gewittersturm. Ob in Schwarzafrika oder Lateinamerika, in Arabien oder im Mittleren Osten - überall braut sich Unheilvolles zusammen. Und auch Europa und die USA, einst Hort der Stabilität, werden von Krisen heimgesucht wie seit langem nicht. Peter Scholl-Latour kennt die Welt wie kein Zweiter. Vor dem Hintergrund seiner sechzigjährigen Erfahrung als Chronist des Weltgeschehens beleuchtet er in seinem neuen Buch die Brennpunkte der aktuellen Weltpolitik. Der Abzug der USA aus dem Irak und Afghanistan hinterlässt zerrüttete Staaten, die in Bürgerkriegen versinken. Der Konflikt um Irans Atompolitik spitzt sich gefährlich zu. Pakistan ist ein Pulverfass. Die arabische Welt befindet sich in Aufruhr, mit ungewissem Ausgang. Die Zahl der "failed states", Brutstätten des Terrorismus, nimmt beständig zu, vor allem in Afrika. Zu allem Überfluss stolpern Europa und Amerika von einer Finanzkrise in die nächste und erweisen sich international zunehmend als handlungsunfähig. Mit dem ihm eigenen Gespür für weltpolitische Umbrüche begibt sich Peter Scholl-Latour auf eine Tour d'Horizon rund um den Globus und schildert eine Welt aus den Fugen.

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Die Welt aus den Fugen (eBook, ePUB)
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Die Weltpolitik gleicht einem aufziehenden Gewittersturm. Ob in Schwarzafrika oder Lateinamerika, in Arabien oder im Mittleren Osten - überall braut sich Unheilvolles zusammen. Und auch Europa und die USA, einst Hort der Stabilität, werden von Krisen heimgesucht wie seit langem nicht. Peter Scholl-Latour kennt die Welt wie kein Zweiter. Vor dem Hintergrund seiner sechzigjährigen Erfahrung als Chronist des Weltgeschehens beleuchtet er in seinem neuen Buch die Brennpunkte der aktuellen Weltpolitik. Der Abzug der USA aus dem Irak und Afghanistan hinterlässt zerrüttete Staaten, die in Bürgerkriegen versinken. Der Konflikt um Irans Atompolitik spitzt sich gefährlich zu. Pakistan ist ein Pulverfass. Die arabische Welt befindet sich in Aufruhr, mit ungewissem Ausgang. Die Zahl der "failed states", Brutstätten des Terrorismus, nimmt beständig zu, vor allem in Afrika. Zu allem Überfluss stolpern Europa und Amerika von einer Finanzkrise in die nächste und erweisen sich international zunehmend als handlungsunfähig. Mit dem ihm eigenen Gespür für weltpolitische Umbrüche begibt sich Peter Scholl-Latour auf eine Tour d'Horizon rund um den Globus und schildert eine Welt aus den Fugen.

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Stand: 25.10.2020
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Globale Konzepte versus lokale Realität
44,00 € *
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Die Autorin, Andrea Berg, setzt sich mit Nicht-Regierungsorganisationen (NROen) im unabhängigen Usbekistan auseinander. Während NROen in der entwicklungspolitischen Diskussion über Lateinamerika, Afrika und dem Nahen Osten große Aufmerksamkeit erregen, ist über ihre Rolle in den unabhängigen Staaten Zentralasiens wenig bekannt. Im Kern zeigt die Autorin, dass NROen in Usbekistan in einem Spannungsfeld zwischen internationalen und lokalen Interessen arbeiten. Dadurch entstehen asymmetrische Beziehungen, die höchst problematisch für die gesellschaftliche Einbettung der NROen sind. Die Arbeit basiert auf fundierten Kenntnissen des lokalen Kontextes in Usbekistan und leistet einen wichtigen Beitrag zur Forschung über das Potential und die Grenzen von NROen. Sie ist Teil einer wachsenden Zahl kritischer Studien, die den unreflektierten Umgang mit NROen als Hoffnungsträger der Entwicklungszusammenarbeit in Frage stellen und Empfehlungen für eine nachhaltigere Entwicklungszusammenarbeit geben. Andrea Berg arbeitet als Wissenschaftlerin am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik (Hamburg) und berät internationale Organisationen in Usbekistan, Kirgisistan und Tadschikistan.

Anbieter: Dodax
Stand: 25.10.2020
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Heimatverlangen und interkulturelle Netzwerke. ...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Ethnologie / Volkskunde, Note: 1,7, Universität Bayreuth (Interkulturelle Germanistik), Veranstaltung: Auslandsdeutsche Gemeinschaften und innerdeutsche Diasporen: Formen der Einpassung in die Fremde?, Sprache: Deutsch, Abstract: In vorliegender Arbeit im Rahmen der Interkulturellen Germanistik geht es um auslandsdeutsche Gemeinschaften und das deutsche Zugehörigkeitsgefühl und die Identität dieser Auswanderer. Da die Interkulturelle Germanistik unter anderem auch Fachbereiche wie Fremdverstehen und kulturelles Mitteln sowie Aspekte des Kulturaustauschs und die Erarbeitung fremder Perspektiven auf Deutschland behandelt sowie von einem erweiterten Kulturbegriff ausgeht, der besagt, dass Kultur durch den Kontakt zwischen Personen oder Völkern ständig im Wandel ist, lassen sich demnach in ihrem Kontext auch deutsche Auswanderer und ihre diasporische Dimension untersuchen. Dafür ist zunächst ein kurzer Abriss über die Geschichte der deutschen Auswanderung nach Lateinamerika nötig, um die dortigen Ursprünge heutiger deutscher Gemeinschaften, speziell in Mexiko, zu verstehen.Schon im 17. Jahrhundert waren deutsche Auswanderer nach Lateinamerika gelangt, jedoch sind erst seit dem 19. Jahrhundert größere Auswanderungsschübe zu verzeichnen. Um 1850 wanderten fast 23000 Deutsche nach Lateinamerika aus. Die Zielländer der deutschen Auswanderer waren hauptsächlich Brasilien und Argentinien, während Mexiko und auch die Karibik oder Kolumbien eher seltener angestrebt wurden. Im Zusammenhang mit diesen Auslandsdeutschen sind zwei Auswanderungsformen zu unterscheiden. Neben der ,normalen' Siedlungsbewegung erfolgte zudem eine nicht quantitativ, aber qualitativ bedeutende Elitenwanderung, bei der sich Kaufleute vornehmlich in städtischen Marktzentren niederließen. So kam es auch, dass bereits um 1820 herum verhältnismäßig viele deutsche Händler und Handlungsgehilfen in Mexiko lebten. Etwa einhundert Jahre später kam es dann zudem zu einer Einwanderung der Mennoniten, die eine beträchtliche Anzahl der heutigen Deutschstämmigen in Mexiko ausmachen, jedoch in den Statistiken nicht dazugerechnet werden, da sie vorher bereits in Kanada ansässig waren. Mit Hitlers Machtergreifung wurde Lateinamerika und so auch Mexiko schließlich zum politischen Fluchtziel von Sozialdemokraten, Kommunisten und von den Nazis verfolgten deutschsprachigen Intellektuellen (auch besonders jüdischer Herkunft). Während bis Ende des 19. Jahrhunderts insgesamt maximal 9000 Deutsche nach Mexiko ausgewandert waren, betrug die Zahl der Einwanderer in den 1930er Jahren allein etwa 6000. In den 1940er Jahren ließ sich innerhalb kürzester Zeit ein großer Teil der literarischen und publizistischen Elite der KPD in Mexiko nieder.

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Stand: 25.10.2020
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Koalitionspräsidentialismus I in Brasilien
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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Mittel- und Südamerika, Note: 1,3, Universität Hamburg (Politikwissenschaft), Veranstaltung: Politikwissenschaft - Latinamerican Presidentialism in Comparative Perspective, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Debatte über die Vor- und Nachteile von Präsidentialismus und Parlamentarismus hat eine lange Geschichte und ist mit einigen der angesehensten und bekanntesten Intellektuellen und politischenAkteuren der Zeit verknüpft (ELGIE 2005 : 3f). Ab Mitte der 1980er Jahre hatte insbesondere JUAN LINZ die Diskussion u. a. mit seinen Artikeln zu den Gefahren des Präsidentialismus ("Perils of Presidentialism")und den Vorteilen des Parlamentarismus wiederbelebt. Die besagten Artikel wurden im "Journal of Democracy" veröffentlicht und lösten eine sofortige Reaktion aus, und eine Debatte, die bis heute noch nicht erlöscht ist (vgl. ELGIE 2005, NOLTE 2004).In Lateinamerika findet sich die größte Zahl an präsidentiellen Systemen, dabei gibt es kein "typisches" lateinamerikanisches präsidentielles System und die Systeme haben auch nicht (mehr) viel mit dem USAmerikanischen politischen System gemein. Auch in Bezug auf die institutionellen Eigenschaften und auf das "Funktionieren" gibt es große Variationen und Unterschiede in Lateinamerika. Es haben im Laufe der Zeit verschiedenste grundlegende Reformen und Veränderungen stattgefunden, neue Strategien und Taktiken haben sich entwickelt und es bildete sich eine große Variationsbreite (semi-) präsidentieller Regierungssystemtypen heraus.In der vorliegenden Arbeit soll erstens auf das "präsidentielle Regierungssystem" im allgemeinen eingegangen werden, dabei findet vorerst eine Abgrenzung zum Parlamentarismus statt, bevor auf dieDebatte um die "Perils of Presidentialism" eingegangen wird. Anschließend soll die Variationsbreite lateinamerikanischer Präsidialdemokratien angerissen und drei Typen präsidentieller Systeme vorgestellt werden. Zu jenen Typen zählt auch der "Koalitionspräsidentialismus", welcher sich mittlerweile inBrasilien etabliert hat und sich als relativ funktionsfähig herausstellte. Unter Punkt 3. "Koalitionspräsidentialismus in Brasilien" soll dieser daher im Zentrum des Interesses stehen. Vorerst wird ein Überblick über die grundlegenden Fakten des politischen Systems Brasiliens,und über die existierenden Schwierigkeiten des brasilianischen Präsidialsystems geschaffen. Auch auf die politische Entwicklung und die parallel laufenden wissenschaftlichen Standpunkte soll eingegangen werden. Dies dient als Basis, um die Funktionsweise des brasilianischen Systems, beziehungsweise um die "Toolbox" der Exekutive zu verstehen...

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Stand: 25.10.2020
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Migration und Remittances. Überblick und ein Ve...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich VWL - Fallstudien, Länderstudien, Note: 2,0, Georg-August-Universität Göttingen, Veranstaltung: Macht und Ökonomie, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Überweisungen im Ausland lebender Bürger (remittences, weiterführend: Remittances) in Entwicklungsländer erreichten 2012 nach Angaben der Weltbank eine riesige Summe von 401 Milliarden US-Dollar (USD). Die Tendenz zeigt weiter nach oben. Remittances sind heute höher als die gesamten öffentlichen Entwicklungshilfen, nur der Betrag der ausländischen Direktinvestitionen ist höher. Während die absolute Zahl in Indien 2015 die 70 Mrd. USD überschreitet, machen die Überweisungen in kleineren Ländern einen wesentlichen Teil des Bruttoinlandsproduktes (BIP) (z.B. 47% in Tadschikistan) aus. Lange Zeit wurde die Migration und ihre Auswirkungen auf die Zielländer untersucht. In jüngster Vergangenheit, vor allem im Hinblick der jährlich steigenden Remittances, stehen die Herkunftsländer, insbesondere Entwicklungsländer, im Blickpunkt des Interesses. Es ist wenig verwunderlich, dass sich viele Wissenschaftler mit der Thematik der Remittances und deren Einfluss auf die Entwicklung beschäftigen. Auf politischer Ebene werden Remittances als eine neue Entwicklungsressource einkommensschwacher Haushalte betrachtet, während globalisierungskritische Sozialwissenschaftler den Anstieg der Remittances als Resultat fehlgeleiteter neo-liberaler Politiken sehen. Im Verlaufe dieser Ausarbeitung soll ein Blick auf die beiden Standpunkte geworfen werden und neuere, pluralistische Herangehensweisen vorgestellt werden. Am Beispiel Lateinamerikas und der Karibik (fortan: Lateinamerika) soll gezeigt werden, wieso gerade dieser Region eine besondere Rolle zukommt und welches Potential den Remittances bei der Entwicklung zugesprochen wird. Obwohl der potentielle positive Einfluss der Remittances auf die Entwicklung kaum noch bestritten werden kann, gibt es immer noch große regionale und grenzüberschreitende Unterschiede. In einem letzten Teil soll ein Blick auf eines der größten Empfängerländer (Mexiko) der Remittances geworfen und mit einem kleinen, benachbarten Staat verglichen werden (Dominikanische Republik). Dabei gilt es zu zeigen, dass die Heterogenität der Länder eine wichtige Rolle bei der Bewertung des Einflusses der Remittances spielen sollte. Da Migration logischerweise eine Voraussetzung für Remittances bildet, wird auch auf diese im Verlauf dieser Ausarbeitung detaillierter eingegangen werden.

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Stand: 25.10.2020
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Das argentinische Spanisch. Eine Untersuchung m...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Romanistik - Lateinamerikanische Sprachen, Literatur, Landeskunde, Note: 1,0, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald (Institut für Romanistik), Veranstaltung: Die spanische Sprache von der frühen Neuzeit bis heute, 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Thema dieser Arbeit ist das argentinische Spanisch, da es in meinen Augen eine Besonderheit darstellt. Die spanische Sprache wurde zur Zeit der Kolonisierung nach Südamerika gebracht und dort eingeführt und mit den Sprachen der Einheimischen vermischt, wobei das Spanisch meist alle anderen Sprachen unterdrückte und eine dominierende Rolle übernahm. Diese Dominanz wurde verstärkt mit der wachsenden Zahl der Einwanderer in den folgenden Jahrhunderten aus Europa und in erster Linie aus Spanien. Südamerika bzw. Lateinamerika wurde von den Kolonisatoren als minderwertig gegenüber Europa betrachtet und somit berücksichtigten sie auch keinerlei Besonderheiten der einheimischen Bevölkerung. In Folge dessen, galt Spanisch als Handelssprache zwischen Einheimischen und Kolonisatoren und wurde später auch vollständig von den Einheimischen zusätzlich zu ihrer Muttersprache übernommen.In Argentinien, wie ich im Folgenden zeigen werde, war der sprachliche Einfluss nicht rein oder vorherrschend spanisch, sondern man findet auch starke Spuren des Italienischen. Aber auch andere europäische Sprachen hatten in Argentinien einen wesentlich höheren Einfluss auf die Sprachentwicklung als in anderen lateinamerikanischen Ländern. Dadurch zeigen sich auch heute noch Besonderheiten im argentinischen Spanisch, die sonst kaum zu finden sind auf dem Kontinent. Auch die Rolle der Einheimischen ist in Argentinien nicht so dominierend, wie in Mexiko beispielsweise.Als Sprachbeispiele habe ich Lieder des Tangos genommen, die den Lunfardo beinhalten, den ich im Zuge der Arbeit erläutern möchte. Der Tango und seine Sprache hatte und hat eine besondere Stellung in der argentinische Kultur und da es sehr schwer für mich wäre an originale Tonaufnahmen der gesprochenen Sprache zu kommen werde ich die Musik dazu benutzen, die Charakteristika des Argentinischen, die sich jedoch in erster Linie im mündlichen Sprachgebrauch zeigen, zu verdeutlichen. Ein weiteres Textbeispiel wird eine aktuelle Musikgruppe aus Argentinien sein, da in ihren Texten Besonderheiten auftreten, die ich zuvor als Unterschiede zum Kastilischen Spaniens herausarbeiten werde.

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Stand: 25.10.2020
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Pfingstbewegung in Guatemala: Zwischen politisc...
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Theologie - Sonstiges, Note: 1,0, Universität Bremen, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Pfngstbewegung entstand vor etwa hundert Jahren und ist daher nichtnur als weltweite Bewegung ein relativ junges Phänomen. Dies spiegelt sich auchin der Literaturlage wider. Erst seit den 1960er Jahren gibt es auch (religions-)soziologischeUntersuchungen und Veröffentlichungen, die sich mit der Erscheinung derPfngstbewegung in Lateinamerika befassen. Als einer der Pioniere aus dieser Zeitist Emilio Willems zu nennen, dessen Arbeit bis heute einen wichtigen Grundstockdarstellt. Seine Beschreibung des Wachstums der Bewegung als ein dialektischerProzess mit kulturellen Veränderungen ist auch für diese Arbeit elementar. Imdeutschsprachigen Gebiet hat sich vor allem der Theologe und Soziologe HeinrichW. Schäfer hervorgetan, der sich seit den 1980er Jahren mit dem Protestantismus inLateinamerika beschäftigt. Speziell für Guatemala, das zentralamerikanische Land,welches im Zentrum dieser Arbeit steht, gilt es in geringerem Maße als für andereLänder Mittel- und Südamerikas, dass es an Literatur fehlt. Dies lässt sich leicht mitder überdurchschnittlich hohen Zahl an Pfngstlern in diesem Land,und der Tatsache, dass es bereits zwei protestantische Präsidenten hervorgebrachthat, erklären.Ein Themengebiet in der wissenschaftlichen Literatur behandelt die Frage, ob es sichbeim Protestantismus in Lateinamerika um ein kulturimperialistisches Erbe aus denUSA, oder um die, wie David Martin es formuliert hat, "Latin Americanization ofAmerican Religion" (Martin 1993:282) handelt. Vor allem in der Rechtfertigungund Verteidigung der Monopolstellung der Katholischen Kirche angesichts der Konkurrenzzu den protestantisch-pfngstlichen Bewegungen im religiösen Feld, und inder Frage nach der Wertschätzung und der Bewahrung der Kultur der Maya, spieltdiese Debatte eine wichtige Rolle. Ein weiteres Themengebiet ist die Diskussionüber das politischen Potential des pfngstlichen Glaubens, in die sich auch diese Arbeiteinreiht. Im Zentrum des zweiten Teils steht dabei die Hypothese, dass spätestensdie Unterzeichnung des Friedensvertrages "Acuerdos de Paz" am 29. Dezember1996, mit der nach mehr als 30 Jahren der Bürgerkrieg in Guatemala offziellbeendet wurde, auch gesellschaftspolitische Veränderungen eingeleitet wurden, dieeine Wandlung innerhalb des pfngstlichen Millenarismus bewirkt haben, welchenun auf die Gesellschaft zurückwirkt. Mit dieser Hypothese beginnt hier die Auseinandersetzungmit der Thematik. [...]

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Stand: 25.10.2020
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